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„Online-Version von Lidl oder Aldi“: Kommt Butlon nach Deutschland?

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Von: Jana Wehmann

Obst und Gemüse wird  in einer grünen Kiste geliefert.
Der niederländische Online-Supermarkt Butlon plant seine Expansion nach Deutschland und Belgien (Symbolbild). © Uwe Anspach/dpa

Der niederländische Online-Supermarkt Butlon liefert Lebensmittel und Gerichte aus. Der Lieferservice könnte bald in Deutschland starten.

Köln/Enschede – Das niederländische Unternehmen Butlon liefert nicht nur Lebensmittel aus, sondern auch Gerichte von Restaurants – und unterscheidet sich damit von den bekannten Lebensmittel-Lieferservices in Deutschland. Während Gorillas und Flink vor allem auf eine Express-Auslieferung setzen, bedienen Picnic und Rewe Lieferservice den klassischen Wocheneinkauf.

Durch die zwei Services des niederländischen Online-Supermarktes könnte sich Butlon bald von der Konkurrenz abheben – denn Butlon plant derzeit seinen Einstieg in Deutschland und Belgien. Das geht aus Medienberichten des Fachblatts Retail Detail hervor.

Butlon
BrancheE-Food
GründerAlessio Pinna
SitzEnschede (Niederlande)

Lebensmittel bestellen: Online-Supermarkt Butlon auf Wachstumskurs

Das Unternehmen Butlon hatte nach eigenen Angaben zunächst nichts mit Essen zu tun und begann als Software-Projekt für lokale Unternehmer. Als jedoch ein Familienmitglied von Gründer Alessio Pinna eine Pizzeria gründete und eine Website für die Essens-Bestellung nötig wurde, sei die Idee zur Plattform für die Auslieferung von Gerichten und Lebensmitteln entstanden, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Nun ist der Online-Supermarkt Butlon auf Wachstumskurs und forciert dabei den Weg über die Grenzen an. Denn bislang ist Butlon lediglich in der Niederlande aktiv. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sei jedoch vor allem das zweite Standbein des E-Food-Anbieters – die Auslieferung von Lebensmitteln – stark gewachsen, sodass das Sortiment auf rund 1.200 Produkte gewachsen sei, so Retail Detail.

Lieferservice: Butlon plant Einstieg in Deutschland und Belgien

Da der Online-Supermarkt in den Niederlanden seine Waren über den Gastronomie-Großhandel bezieht, kann Butlon günstige Preise anbieten. Laut Retail Detail nennt Gründer Pinna seinen Online-Supermarkt auch „die Online-Version von Lidl oder Aldi“.

Nun möchte Butlon wachsen und plane zum einen die Zahl der monatlichen Bestellungen von rund 10.000 in der zweiten Jahreshälfte zu verdoppeln. Zum anderen soll Butlon sowohl in Belgien als auch in Deutschland starten und Lebensmittel sowie Gerichte ausliefern, so die Informationen des Fachblatts.

Wann Butlon jedoch in Deutschland starten wird, ist noch nicht bekannt. Auch stehen bislang keine Expansionsstandorte fest. Da der niederländische Online-Supermarkt mit seinem Sitz in Enschede an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen sitzt, könnte eine Expansion in das Nachbar-Bundesland nicht ausgeschlossen sein.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch Wolt, der kürzlich in Köln gestartet ist. Zwar startet Wolt zunächst mit der Lieferung von Essens-Bestellungen, allerdings sollen schon bald Produkte und Lebensmittel im Sortiment folgen. (jaw)

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