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63 Real-Filialen bleiben: Die komplette Liste im Überblick

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Benjamin Stroka

Ein alte Schild von Real, das kaum mehr zu lesen ist, daneben ein Einkaufskorb, über den „mein Real“ gelegt wurde. (Montage)
Real wird „mein Real“ © Roland Weihrauch/dpa & Ralf Hirschberger/dpa & Screenshot Real

Die 63 übrigen Real-Filialen erhalten ab 1. Juli einen neuen Namen, ein neues Logo und werden umgebaut. Alle Infos zum neuen „mein Real“ im Überblick.

Düsseldorf/Frankfurt – Die SB-Warenhauskette Real erfindet sich neu – mit neuem Namen, neuem Logo und neuem Slogan. Ab dem 1. Juli sollen insgesamt 63 Real-Filialen in Deutschland zu „mein Real“ werden. Aus dem altbekannten Slogan „Einmal hin. Alles drin“, wird: „Alles was ich mag“. Ein Überblick, was sich in den einzelnen Filialen ändern soll und was „mein Real“ jetzt plant.

Real wird zu „mein Real“: Was sich in den Real-Filialen ändert

Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird es bei den 63 restlichen Real-Standorten große Veränderungen geben – auch beim Namen. Denn aus „Real“ wird ab dem 1. Juli „mein Real“. Zusätzlich ändert sich auch das Logo. Aus dem kursiven „real“ in blauer Schrift wird jetzt ein moderneres „mein real“ in Rot. Auch der ehemalige Slogan „Einmal hin. Alles drin“ muss weichen. Der neue Claim von „mein Real“ lautet: „Alles was ich mag“.

Real wird zu „mein Real“ – geplante Änderungen im Überblick

► Neuer Name: Aus dem ehemaligen Real wird jetzt „mein Real“

► Neues Logo: Aus dem blauen „Real“-Schriftzug in kursiv wird ein moderner „mein Real“-Schriftzug in roter Farbe

► Neuer Slogan: Aus „einmal hin, alles drin“ wird bei „mein Real“ nun „alles was ich mag“

► Neuer Lieferpartner: Ab 1. Juli werden die „mein Real“-Märkte von der Rewe Group beliefert

► Neue Optik: Laut aktuellen Plänen sollen die Filialen umfangreich umgebaut werden. Außen gibt es eine neue Marktfassade und innen werden die Produkte neu aufgeteilt. Es soll mehr Platz geben und Obst sowie Gemüse zukünftig direkt im Eingangsbereich stehen

Hinweis: Der Wechsel von Real zu „mein Real“ wird am 1. Juli 2022 vollzogen.

„mein Real“: Umbau der 63 Real-Filialen geplant

Zusätzlich sind laut der neuen „real Service und Verwaltungs GmbH“ auch viele Änderungen und Umbauten in den 63 Filialen geplant. „Hierfür werden in den nächsten drei Jahren umfangreiche Investitionen in die Modernisierung der Standorte erfolgen, die zu signifikanten Verbesserungen führen und ein modernes Einkaufserlebnis bieten werden“, teilt „mein Real“ für die 63 Filialen mit. Allein 16 dieser 63 „mein Real“-Filialen liegen in Nordrhein-Westfalen.

Dabei sollen sich die Filialen dank neuer Fassaden auch von außen verändern. Innen wird der Markt und das Sortiment neu aufgeteilt. Am Beispiel des geplanten Umbaus in Hagen-Haspe in NRW zeigt „mein Real“, dass künftig eine große Obst- und Gemüseabteilung direkt im Eingangsbereich liegen soll. Auch das Produktangebot soll in Zukunft noch breiter sein. Die Grundidee, also ein Mix aus Lebensmitteln und verschiedenen Nonfood-Produkten, bleibt aber gleich.

Real wird zu „mein Real“: Alle Filialen und Standorte im Überblick

An diesen Standorten wird aus Real ab 1. Juli 2022 „mein Real“

Real wird zu „mein Real“: Frischeabteilungen sollen ausgebaut werden

Bei der Neuausrichtung will „mein Real“ den Fokus besonders auf die Frischeabteilungen legen. Die entsprechenden Frischeabteilungen für Obst und Gemüse, Backwaren, die Frischetheken für Fleisch, Wurst und Käse oder Bio-Produkte sollen stark ausgebaut werden. In den einzelnen Filialen soll außerdem die Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Lieferanten intensiviert werden. Zudem werden die „mein Real“-Märkte ab dem 1. Juli auch von Rewe als neuem Lieferpartner beliefert. Die Zusammenarbeit mit dem Treueprogramm „Payback“ wird fortgesetzt.

„mein Real“: Comeback der Supermarktkette?

Es wirkt ein bisschen, wie der Aufstieg des Phönix aus der Asche. Die SB-Warenhauskette Real stand noch vor einigen Monaten vor dem kompletten Aus. Bei der Real-Zerschlagung wurden zahlreiche ehemalige Real-Filialen entweder für immer geschlossen oder von anderen Supermärkten übernommen. Lange sah es so aus, als würden alle der einst rund 270 Real-Märkte in Deutschland von der Bildfläche verschwinden. Im Januar 2022 kam dann die plötzliche Kehrtwende. Das Family Office des Finanzinvestors Sven Tischendorf verkündete den Kauf, und damit auch die Weiterführung, von rund 60 ehemaligen Real-Filialen.

Plötzlich bestand wieder Hoffnung für die angeschlagene Supermarktkette. Ebendiese rund 60 Filialen sollten nach dem Plan von Tischendorf auch nach der Real-Zerschlagung als Real-Märkte erhalten bleiben. Tischendorf sagte damals, es sei das Ziel, „die Real GmbH als SB-Warenhausunternehmen mit einem Lebensmittel- und Nonfood-Sortiment substanziell zu modernisieren und damit sehr erfolgreich neu auszurichten“. Genau das soll offenbar in den nächsten Monaten und Jahren mit den Filialen unter dem neuen Namen „mein Real“ passieren. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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