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Discounter eröffnet erste Filiale ganz aus Holz – und weitere sollen folgen

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Von: Oliver Schmitz

Eine Netto-Filiale in Holzbauweise im sächsischen Regis-Breitingen.
Die Netto-Filiale in Holzbauweise hat vor allem eine bessere Wärmedämmung. © Bert Siegel/Netto

Der Discounter Netto eine neue Filiale in Holzbauweise eröffnet. Diese soll in mehrfacher Hinsicht besser als andere Märkte und Teil einer Umstrukturierung sein.

Köln – Wie viele andere Supermärkte und Discounter will auch Netto nachhaltiger werden. Und das nicht nur im Sortiment, sondern auch bei seinen Filialen. Der Discounter von Edeka hat im sächsischen Regis-Breitingen nun seinen ersten Standort in Holzbauweise eröffnet. Dabei bestehen sowohl die Tragekonstruktion als auch alle Decken und Wände aus dem nachhaltigen Rohstoff. Welche Vorteile dieser Bau mit sich bringt und wieso er Teil eines größeren Netto-Plans ist.

Netto Marken-Discount
Gründung1928
SitzMaxhütte-Haidhof
Filialenca. 4260

Netto-Filiale aus Holz: Energieeffizienter und schneller gebaut

Die neue Netto-Filiale in Sachsen ist in mehrfacher Hinsicht nachhaltiger als alle bisherigen Märkte des Discounters. In erster Linie natürlich durch die Nutzung von Holz als Hauptbestandteil. Der Rohstoff ist nicht nur nachwachsend, sondern hat auch eine bessere Wärmedämmung. Ansonsten wird für das Gebäude unter anderem auch noch Photovoltaik verwendet.

Doch die Bauweise des Netto-Marktes hat noch einen weiteren großen Vorteil: Die Bauzeit ist geringer als bei herkömmlichen Gebäuden, die überwiegend aus Beton bestehen. Die erste Netto Holz-Filiale bietet seinen Kunden auf einer Fläche von rund 1070 m2 rund 5000 Artikel sowie eine Frischfleischtheke an. Zusätzlich gibt es 67 Parkplätze.

Die Netto-Filiale in Holzbauweise im sächsischen Regis-Breitingen von Innen.
Auch der Innenbereich der neuen Netto-Filiale ist komplett mit Holz ausgestattet. © Bert Siegel/Netto

Netto Discounter: Weitere Holz-Filialen geplant

In Zukunft möchte Netto sein ganzes Filialnetz nachhaltig ausbauen oder eben entsprechend modernisieren. Im Zuge dessen sollen „weitere Standorte“ in Holzbauweise errichtet werden, heißt es in einer Mitteilung. „Bei der ressourcenschonenderen Erweiterung unseres Filialnetzes setzen wir auf nachhaltigere Materialien und Standards. Unser Ziel ist es, möglichst energieeffizient zu bauen und gleichzeitig unseren Kundinnen und Kunden ein nachhaltigeres Sortiment zu bieten“, so Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Netto.

Doch Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen sich zukünftig auch stärker auf das Sortiment von Netto auswirken. So hat der Discounter 2021 bundesweit einen Nachhaltigkeits-Kompass eingeführt. Dieser soll Kunden umweltfreundliches Einkaufen erleichtern und zeigen, ob ein Produkt bestimmte Umweltkriterien erfüllt. Dafür gliedert der Discounter den Kompass in vier verschiedene Nachhaltigkeitsziele, die anhand von Symbolen dargestellt werden. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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