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Maskenpflicht und Abstand: Diese Corona-Regeln gelten beim Einkaufen in NRW

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Von: Stefanie Knupp

Einkaufswagen an der Kasse mit Abstandsmarkierungen auf dem boden
In Supermärkten und Discountern helfen Markierungen beim Abstandhalten. © Martin Wagner/Imago

Wer im Supermarkt oder Discounter einkaufen will, muss einige Corona-Regeln beachten. Die neue NRW-Verordnung hat grundsätzlich einiges erleichtert.

Köln – Die neue Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW hat vieles vereinfacht. Galten zuvor noch vielerorts noch aufwendige Regeln und Zugangsbeschränkungen, orientieren sich die Kommunen jetzt an der 3G-Regel. Im Einzelhandel, zum Beispiel in den Supermärkten, ist es sogar noch einfacher.

NRW: Welche Corona-Regeln gibt es beim Einkaufen?

Beim Einkaufen im Einzelhandel, in Supermärkten oder Discountern greift die 3G-Regel nicht. Sprich: nicht-geimpfte Personen, Geimpfte und Genesene können ohne Nachweis bei Aldi, Edeka, Lidl und Co. einkaufen. Da Supermärkte Innenräume sind, gilt hier nach wie vor die allgemeine Maskenpflicht und Abstandsregel. In NRW müssen dort medizinische Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken) getragen werden. Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. Die meisten Supermärkte und andere Einzelhandelsgeschäfte haben vor allem an den Kassenbereichen mit Bodenmarkierungen die einzuhaltenden Abstände gekennzeichnet.

Die 3G-Regel

In der Landesverordnung wurden die Inzidenzstufen quasi abgeschafft. Nur noch eine Zahl bestimmt die Regeln des öffentlichen Lebens: 35. Eine 7-Tage-Inzidenz ab dem Wert von 35 bedeutet das Inkrafttreten der 3G-Reglen. Diese gelten entweder flächendeckend, wenn die Landesinzidenz über diesem Wert liegt, ansonsten regional. Grundsätzlich stehen Geimpften und Genesen wieder alle Einrichtungen zur Verfügung. Liegt die Inzidenz über 35 müssen ungeimpfte Personen in vielen Bereichen ein negatives Coronatest-Ergebnis vorweisen. Bestehen bleibt darüber hinaus für alle die generelle Abstandsregel (1,5 Meter) und die Maskenpflicht beispielsweise in Innenräumen oder im öffentlichen Personennahverkehr.

Allerdings steht in der aktuellen Fassung der Coronaschutz-Verordnung auch: „Für Innenräume, die für Kunden- und Besucherverkehre geöffnet sind, ist der Zugang so zu begrenzen, dass die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen fremden Personen regelmäßig sichergestellt ist.“ Das heißt, dass es unter Umständen vor allem in ganz kleinen Geschäften Zugangsbeschränkungen geben kann.

Corona-Regeln: Das sollte in NRW beim Einkaufen beachtet werden

Diese Corona-Regeln gelten beim Einkaufen

In Nordrhein-Westfalen gilt nach wie vor die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen. Auch die Maskenpflicht gilt weiterhin für alle – unabhängig vom Impfstatus. Vorgeschrieben sind medizinische Masken, so genannte OP-Masken oder FFP2-Masken.

Grundsätzliche sollte auf eine Hust- und Nies-Etikette geachtet werden sprich: Husten oder Niesen in die Armbeuge anstatt in die Hände. Wer grippeähnliche Symptome aufweist, ist ohnehin besser beraten, zuhause zu bleiben.

Einkaufen bei Aldi, Lidl, Rewe und Co.: Märkte handeln unterschiedlich

Viele Menschen haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass sie anstatt einfach in den Supermarkt zu gehen und ihre Einkäufe auf dem Arm zur Kasse zu transportieren, sie am Eingang entsprechend gebeten werden, einen Einkaufswagen mitzunehmen. Der hilft auf jeden Fall beim Abstand halten.

Geschäfte können so auch ihre Kundenzahl im Blick behalten. Das handhaben Supermärkte aber durchaus unterschiedlich, auch innerhalb des eigenen Filialnetzes. So schreibt beispielsweise Rewe auf seiner Internetseite: „Grundsätzlich klären wir unsere Kunden mit entsprechenden Hinweisen (Aushänge, Instore Radio) in und vor den Märkten über die geforderten Maßnahmen auf und appellieren dringend an unsere Kunden, die Vorschriften genau einzuhalten.“ 

Die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung vom Land NRW bleibt zunächst bis zum 17. September bestehen. Die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt Ende August deutlich über der Grenze von 35. Mit einem Wert von 124,9 am 31. August greift flächendecken die 3G-Regel, die im Einzelhandel allerdings keine Rolle spielt. (sk)Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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