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Veränderung für Kunden: Discounter Penny baut Filialen um – und ändert Konzept

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Von: Jana Wehmann

Der Eingangsbereich einer Penny-Filiale. Eine Frau schiebt einen Einkaufswagen aus dem Discounter.
Der Discounter Penny baut seine Filialen um (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Der Discounter Penny baut seine Filialen um und setzt auf ein modernes Konzept. Dafür platziert der Supermarkt die Produkte um und gliedert die Märkte neu.

Köln – Der Discounter Penny gestaltet seine Filialen um – für die Kunden soll es moderner, übersichtlicher und einfacher werden. Neben neuen Farben setzt der Discounter aber vor allem auch auf eine neue Marktgliederung und Kategorien. Damit wird der Supermarkt, der zur Rewe-Gruppe gehört, nicht nur jünger, sondern könnte sich von der Discounter-Konkurrenz Aldi und Lidl abheben. Was ändert sich für die Kunden?

Penny
BrancheLebensmitteleinzelhandel
Filialen1.150 Standorte in Deutschland
Mitarbeiter29.000 Angestellte

Penny setzt auf neues Konzept und baut Filialen um – die Merkmale im Überblick

Discounter Penny baut um: Filialen werden moderner – das neue Konzept

Wer bislang bei Penny einkaufen war, muss sich künftig wohl neu orientieren. Denn durch Umgestaltung möchte der Discounter vor allem das Einkaufserlebnis für die Kunden steigern. Dafür geht Penny neue Wege und entwickelt in seinen Filialen ein neues modernes Einkaufs-Konzept, welches die Supermarkt-Atmosphäre steigern soll.

Um ein intuitives Einkaufen zu ermöglichen, platziert Penny die Artikel in zusammengehörenden Warengruppen in einer U-förmigen Regal-Darstellung, beschreibt Kristina Schütz von der Rewe-Group das Hauptmerkmal des neuen Markt-Konzeptes. „Dabei werden die Sortimente in Nischen mit Begriffen wie ‚Frühstück‘, ‚Backen‘, ‚Kochen‘ zusammengefasst“, erklärt Schütz auf 24RHEIN-Anfrage. Das Ziel sei es, den Kunden durch mehr Übersichtlichkeit und Orientierung die Produkte sowie die Vielfalt deutlicher darstellen zu können.

Neben der geänderten Warenpräsentation greift Penny, der kürzlich in mit einer Filiale in ein modernes Mischobjekt gezogen ist, nun erstmals auch auf ein neues Farb-Konzept zurück. Der Discounter, der bislang vor allem durch seine Rot-Töne bekannt war, gestaltet die Filialen nun in Grautönen, mit Holz und Metall. Durch diese Veränderung sollen die Penny-Märkte einen „moderneren Look“ erhalten, so Schütz.

Discounter gestaltet Filialen um: Penny passt Supermärkte sukzessive an

Während die ersten 150 Filialen, wie beispielsweise in Wirges in Rheinland-Pfalz, bereits im neuen Penny-Konzept erscheinen, erfolge die Anpassung der weiteren Standorte sukzessive. Je nach Markt-Gegebenheiten sowie Größe der Filialen müsse Penny die einzelnen Konzept-Elemente individuell abstimmen und anpassen, so Schütz.

Von den aktuell 1.150 Filialen in Deutschland soll bis Ende 2023 ein Großteil der Märkte bereits angepasst werden. „Zu Beginn liegt der Fokus auf Märkten in Ballungszentren“, sagt Schütz auf 24RHEIN-Nachfrage. Wann erste Penny-Filialen im Rheinland umgebaut werden, lässt Penny allerdings offen.

Der Supermarkt Rewe, der ebenso zur Unternehmensgruppe gehört, testet aktuell in Köln ein komplett neues Einkaufs-Konzept und ermöglicht das Einkaufen ohne Kassiervorgang. Dafür setzt Rewe die Pick&Go-Technologie ein, die den Bezahlvorgang automatisch abwickelt. (jaw)

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