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Pepco in Deutschland: Discounter attackiert Kik, TK Maxx und Action Markt

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Von: Johanna Werning

Der Eingang einer Pepco-Filiale.
Der Billig-Discounter Pepco kommt nach Deutschland (Symbolbild) © Andrzej Stawinski/ Pepco

Der Discounter Pepco aus Polen expandiert auf den deutschen Markt. Ab 2022 können Kunden in Berlin und Dresden Kleidung, Deko und Haushaltswaren kaufen.

Berlin – Der Billig-Discounter Pepco aus Polen kommt nach Deutschland. Das teilt die polnisch-britische Handelsgruppe Pepco Group mit. Dabei macht der einstige Warengigant aus Polen seinen Konkurrenten eine echte Kampfansage. Man sei bereits auf der Suche nach den passenden Läden. Gesucht werden „Geschäftsflächen von 350 bis 650 Quadratmetern in Fachmarkt- und Einkaufszentren in Städten mit über 20.000 Einwohnern“, lässt das Unternehmen wissen. Und die ersten Städte, in denen Pepco der Kampf gegen die Unternehmen Kik und TK Maxx beginnt, stehen bereits fest.

Das ist Pepco

Das Unternehmen Pepco Group wurde 1999 gegründet, allerdings unter einem anderen Namen. Hauptsitz ist London.

2004 eröffnete die erste Pepco-Filiale in Polen.

Pepco verfolgt ein ähnliches Konzept wie Kik, TK Maxx oder auch der stark expandierende Action-Markt.

Pepco-Sortiment: Der Discounter verkauft Haushaltswaren, Polstermöbel, Modeaccessoires, Schuhe, Kosmetika, Spielzeug und Kinder-, Herren- und Damenbekleidung.

Hinter Pepco steckt der Möbelkonzern Steinhoff International Holdings, zu dem u.a. bis 2018 auch der Möbel-Discounter Poco Domäne gehörte.

Aktuell hat Pepco hat mehr als 2.400 Filialen mit über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa.

Pepco in Deutschland: Discounter kommt nach Berlin und Dresden

„Pepcos Plan im deutschen Markt zu starten – dem größten Diskont-Handelsmarkt Europas – ist ein bedeutender Meilenstein in unserer Wachstumsgeschichte der Marke“, so Aleksandr Cikaidze, Handelsdirektor von Pepco. Man sei sich sicher, „auch bei den deutschen Kunden einen Hit zu landen“. Starten will Pepco in Berlin und Dresden. Ab Herbst 2021 sollen auch schon die passenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingestellt werden – das Unternehmen rechnet mit etwa 200 neuen Jobs.

Pepco ist sich schon jetzt sicher: Bei den zwei Standorten wird es nicht bleiben. Nach Berlin und Dresden soll „die weitere Expansion in Deutschland“ fortgesetzt werden. Somit könnten neben den bisher bekannten 200 Stellen schon bald weitere Jobangebote gemacht werden. „Wir suchen Menschen, die leidenschaftlich und begeisterungsfähig sind, die ihre Fähigkeiten entwickeln und einen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Unternehmens leisten wollen“, so der Handelsdirektor.

Günstig-Markt Pepco in Deutschland: Expansion geht weiter

Dekoartikel und Kinderkleidung in einer Pepco-Filiale.
So sieht das Sortiment in einem Pepco-Shop aus © Andrzej Stawinski /Pepco

Die Deutschlandpläne sind Teil einer gigantischen Expansion. 2004 eröffnete die erste Pepco-Filiale in Polen. Seitdem folgten 2.400 Filialen in ganz Europa. Standorte sind in Italien, Spanien, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei und Slowenien. Noch im September 2021 öffnet Pepco auch in Österreich. „Bis Jahresende sollen es 20 Filialen sein“, teilt das Unternehmen weiter.

Discounter Pepco – Filialen im Überblick

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