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Mit 600 Millionen Euro – Picnic treibt Angriff auf deutschen Markt voran

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Ein Fahrzeug des Lieferdienstes Picnic.
Mit frischen Investorengeldern will der Lieferdienst Picnic weiter wachsen (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer / Imago

Frisches Geld für den Lieferdienst Picnic. Der Lebensmittelhändler bekommt 600 Millionen Euro und will weiter wachsen – besonders in Deutschland und Frankreich.

Amsterdam/Düsseldorf – Der Lebensmittellieferdienst Picnic hat bei Investoren 600 Millionen Euro eingesammelt, um sein Wachstum insbesondere in Deutschland und Frankreich voranzutreiben. An der Finanzierungsrunde sei die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung führend beteiligt, teilte Picnic am Donnerstag mit. Auch alle bestehenden Investoren hätten teilgenommen.

Picnic will Umsatz von einer Milliarde Euro erwirtschaften

Der in den Niederlanden 2015 gegründete Online-Lebensmittelhändler ist in der Corona-Pandemie stürmisch gewachsen und will in diesem Jahr einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro erwirtschaften. Mit selbst entwickelten Elektrofahrzeugen liefert Picnic wie ein moderner Milchmann alle in einem Viertel bestellten Lebensmittel zu einer festgelegten Zeit auf einmal aus. Das spare Fahrten und Kosten, betont der Lieferdienst.

Picnic beliefert in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden über 200 Städte

Mittlerweile gebe es das Angebot von Picnic mehr als 200 Städten in den Niederlanden, Deutschland und Frankreich, heißt es in der Mitteilung. In NRW ist der Lieferdienst bereits stark verbreitet und beliefert viele Städte. Picnic nimmt für sich in Anspruch, mit seinem System auch zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen beizutragen. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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