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Aldi, Lidl und Co. verbannen Plastiktüten – doch einige sind weiterhin erlaubt

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Von: Jana Wehmann

Ein Mann trägt mit seinen Händen zwei rote Plastiktüten.
Plastiktüten sind bei Lidl, Aldi und Co. seit Januar 2022 verboten (Symbolbild). © Sebastian Gollnow/dpa

Plastiktüten-Verbot bei Aldi, Lidl, Kaufland und Co.: Seit Januar 2022 verbannen die Supermärkte Plastiktaschen. Welche Plastikbeutel trotzdem erlaubt sind.

Köln – Die Plastiktüte im Supermarkt und Discounter in Deutschland ist schon lange verpönt. Ab und zu greifen die Kunden an der Kasse aber dennoch zum Plastikbeutel. Doch damit ist nun Schluss: Aldi, Lidl, Edeka und Co. bieten den Kunden keine Plastiktüten mehr an. Damit verschwindet nun der Kunststoffbeutel – zumindest teilweise.

Änderungen 2022 im Supermarkt

Mit 2022 gibt es nun auch zahlreiche Änderungen im Supermarkt und Discounter. Dazu zählt unter anderen das Plastiktüten-Verbot.

Plastiktüten-Verbot: Sind Plastiktüten jetzt verboten?

Reguläre Plastiktüten gibt es seit dem Jahreswechsel nicht mehr bei Aldi, Lidl, Kaufland und Co. Nachdem die Tüten lange Geld gekostet haben, wurden sie nun verboten. Der Grund: Die Novelle des Verpackungsgesetzes.

Seit dem 1. Januar 2022 sind demnach dünne Plastiktüten verboten und dürfen von Rewe, Edeka und Co. nicht mehr herausgegeben werden. Mit der Änderung des Gesetzes tritt aber außerdem eine neue Pfand-Regel in Kraft.

Aldi, Lidl, Kaufland und Co.: Welche Plastiktüten sind ab 2022 verboten?

Von dem Plastiktüten-Verbot sind Kunststofftaschen mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern betroffen. Darunter fallen die üblichen Plastiktüten, die es an der Kasse gab. Sollte ein Supermarkt gegen das Plastiktüten-Verbot verstoßen, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeldern geahndet. Laut Bundesumweltministerium müssen Händler mit Strafen bis zu 100.000 Euro rechnen.

Was sich 2022 ändert: Führerschein, Krankmeldung, Porto und Zigaretten

Seit dem Jahreswechsel müssen sich Verbraucher auf zahlreiche Änderungen einstellen. Diese betreffen verschiedene Bereiche: Führerschein, Krankmeldung, Zigaretten, Porto, Gehalt oder auch Pflege.

Verbot Plastiktüten: Welche Plastiktüten sind noch erlaubt?

Wer bei Lidl, Aldi, Kaufland und Co. dennoch auf Plastikbeutel stößt, sollte sich nicht wundern. Denn das Plastiktüten-Verbot betrifft Obstbeutel nicht. So sind ganz dünne Tüten mit einer Wandstärke von weniger als 15 Mikrometern nicht verboten. Das betrifft vor allem die sogenannten „Hemdchenbeutel“ beziehungsweise „Knotenbeutel“.

In der Obst- und Gemüse-Abteilung sind die dünnen Plastikbeutel erlaubt, weil es laut Bundesumweltministerium „kaum umweltfreundliche Alternativen“ gibt. Vor allem aus hygienischen Gründen werde es die Obstbeutel daher weiter bei Lidl, Edeka und Co. geben. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert diese Ausnahme, daher möchte die DUH auch die dünnen Plastiktüten abschaffen.

Plastiktüten verboten: Welche Alternativen zur Plastiktasche gibt es?

Das Bundesumweltministerium nennt folgende Alternativen zur Plastiktüte:

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