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Diese Real-Märkte werden zu Edeka – welche Standorte bekannt sind

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Von: Jana Wehmann

Der Blick in den Eingang einer Edeka Filiale.
Aktuell läuft noch die finale Entscheidung des Bundeskartellamtes zur Real-Übernahme durch Edeka (Symbolbild). © Manfred Segerer/IMAGO

Das Bundeskartellamt hat Edeka die Freigabe für bis zu 64 Real-Standorte erteilt. Diese Real-Märkte gehen offiziell an den Supermarkt.

Bonn/Hamburg – Die Entscheidung um die Real-Filialen, die Edeka übernehmen möchte, ist gefallen. Der Supermarkt kann bis zu 64 Real-Märkte übernehmen – wenngleich sechs von den Standorten nur unter bestimmten Auflagen. Das ist das Ergebnis von insgesamt drei Anträgen beim Bundeskartellamt.

Nachdem Edeka bereits im Frühjahr die Zusage für insgesamt 51 Real-Filialen erhalten hatte, stellte der Supermarkt im September erneut zwei Anträge bei der Behörde. Damit greift Edeka erneut zu – und hat bereits grünes Licht erhalten. Innerhalb von wenigen Wochen entschied das Bundeskartellamt, beide Anträge zur Real-Übernahme freizugeben und Edeka damit weitere 13 Real-Häuser zu gehemigen.

Neben Edeka haben auch bereits Kaufland und Globus Zusagen Real-Filialen erhalten. Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt hat Edeka nun die ersten Real-Märkte veröffentlicht, die in Kürze an den Supermarkt übergehen werden.

Offiziell: Diese Real-Standorte werden sicher von Edeka übernommen

Dettingen/EmsBaden-Württemberg24. September
FilderstadtBaden-Württemberg5. November
HorbBaden-Württemberg30. Juli
Kirchheim am NeckarBaden-Württemberg2. Juli
BrühlBaden-WürttembergBeginn 2025
AschaffenburgBayern3. September
KronachBayern17. Juni
NeumarktBayernTermin offen
NeuruppinBrandenburg11. Oktober
Potsdam-DrewitzBrandenburg18. Juni
TeltowBrandenburg30. Juli
Bremen DuckwitzstraßeBremenTermin offen
Bremen-HabenhausenBremen2. Juli
DarmstadtHessen15. Oktober
Düsseldorf – Emmas EnkelNordrhein-Westfalen1. August
KaiserslauternRheinland-Pfalz11. Juni
LübeckSchleswig-Holstein23. August

Bestätigt: Diese Real-Märkte KÖNNTEN zu Edeka-Filialen werden

Da das Bundeskartellamt die Real-Übernahme durch Edeka erst kürzlich abgeschlossen hat – und sich das Unternehmen zum laufenden Verfahren nicht geäußert hat –, wurde viel spekuliert. Nun stehen die Standorte, die Edeka von Real übernehmen kann, fest. Jedoch teilt das Bundeskartellamt dazu mit: „Wie viele der nun kartellrechtlich genehmigten Real-Standorte Edeka tatsächlich übernehmen kann, ist noch von verschiedenen Faktoren abhängig“.

Dettingen/ErmsBaden-Württemberg
FreiburgBaden-Württemberg
HeidenheimBaden-Württemberg
Karlsruhe-Bulach (Ortenbergstraße)Baden-Württemberg
TübingenBaden-Württemberg
WeingartenBaden-Württemberg
Augsburg-OstBayern
BambergBayern
BayreuthBayern
NürnbergBayern
Berlin-HellersdorfBerlin
Brandenburg (Brielower Landstraße)Brandenburg
FalkenseeBrandenburg
RangsdorfBrandenburg
SchorfheideBrandenburg
SchwedtBrandenburg
Bremen-Vahr (Vahrer Straße)Bremen
Hamburg-FarmsenHamburg
DarmstadtHessen
Groß-GerauHessen
Groß-ZimmernHessen
Wiesbaden (Äppelallee)Hessen
Wiesbaden (Mainzer Straße)Hessen
Stralsund-AndershofMecklenburg-Vorpommern
GoslarNiedersachsen
SalzgitterNiedersachsen
Bochum-LangendreerNordrhein-Westfalen
DuisburgNordrhein-Westfalen
DülmenNordrhein-Westfalen
DürenNordrhein-Westfalen
DüsseldorfNordrhein-Westfalen
LeverkusenNordrhein-Westfalen
ReesNordrhein-Westfalen
WülfrathNordrhein-Westfalen
LudwigshafenRheinland-Pfalz
MutterstadtRheinland-Pfalz
IngelheimRheinland-Pfalz
Saarbücken-DudweilerSaarland
Saarbrücken (Breslauer Straße)Saarland
Bannewitz-DresdenSachsen
HeidenauSachsen
LeipzigSachsen
FlensburgSchleswig-Holstein
Henstedt-UlzburgSchleswig-Holstein
SchleswigSchleswig-Holstein

Bestätigt: Diese Real-Standorte können von Edeka übernommen werden – mit Auflagen

Böblingen-HulbBaden-Württemberg
NürtingenBaden-Württemberg
MemmingenBayern
WürzburgBayern
RatingenNordrhein-Westfalen
Rhede-VardingholtNordrhein-Westfalen

Bestätigt: Bei diesen Standorten hat das Kartellamt Bedenken – Absage für Edeka

DonaueschingenBaden-Württemberg
JettingenBaden-Württemberg
Karlsruhe (Durlacher Allee)Baden-Württemberg
KirchentellinsfurtBaden-Württemberg
KemptenBayern
PfarrkirchenBayern
WeilheimBayern
Bergen auf RügenMecklenburg-Vorpommern
BraunschweigNiedersachsen
OldenburgNiedersachsen
WolfenbüttelNiedersachsen
WolfsburgNiedersachsen
BocholtNordrhein-Westfalen
JülichNordrhein-Westfalen
Kamp-LintfortNordrhein-Westfalen
WeselNordrhein-Westfalen
AlzeyRheinland-Pfalz
NeustadtRheinland-Pfalz
RiesaSachsen
HettstedtSachsen-Anhalt
StaßfurtSachsen-Anhalt

Real-Übernahme durch Edeka: Das ist bisher passiert

Seit vergangenem Jahr prüft das Bundeskartellamt das Vorhaben der Edeka-Gruppe, bis zu 72 Real-Märkte zu übernehmen. Während Kaufland bereits die ersten Filialen übernommen und umgebaut hat, gab es für Edeka zunächst einen Dämpfer: Zwar wurde keine Entscheidung getroffen, dennoch hatte das Bundeskartellamt seine Entscheidung auf den 22. März – um genau einen Monat – verschoben.

Anfang Februar gab es ein erstes Zwischenergebnis: nach vorläufiger Einschätzung hat die Behörde bei 28 Märkten wettbewerbliche Bedenken. Das bedeutete jedoch, dass Edeka bei bis zu 44 Standorten eine Zusage bekommen könnte.

Edeka übernimmt bis zu 51 Real-Standorte: Die finale Entscheidung des Bundeskartellamts

Nun hat das Bundeskartellamt noch vor Ablauf der verlängerten Frist eine finale Entscheidung getroffen. Edeka erhält von den 72 angemeldeten Filialen 45 Standorte ohne Bedingungen und sechs Märkte unter Auflagen – von den restlichen 21 Märkten muss sich der Supermarkt jedoch verabschieden. Nach umfangreicher Prüfung und Auswertung der Kundengebiete hat das Kartellamt wettbewerbliche Bedenken.

Dafür analysierte die Behörde das tatsächliche Einzugsgebiet der Kunden sowie die Absatzkanäle für Lieferanten. So sah das Kartellamt eine drohende erhebliche Behinderung des wirksamen Wettbewerbs durch den Zuerwerb der dortigen Real-Standorte durch die Edeka-Gruppe.

Deshalb kann der Supermarkt 21 Standorte der 71 angemeldeten Real-Märkte nicht übernehmen. Für die weiteren sechs Standorte hat sich Edeka verpflichtet, nach dem Erwerb der Standorte Teilflächen für mindestens zehn Jahre an andere Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels abzugeben beziehungsweise Edeka hat verbindlich angekündigt, andere Standorte schließen zu wollen.

„Wir müssen sicherstellen, dass Verbraucher auch in Zukunft zwischen verschiedenen Lebensmittelhändlern auswählen können. Diese Auswahlmöglichkeit erzeugt Wettbewerbsdruck auf die Anbieter und sorgt so für bessere Preise, Auswahl und Qualität. Wir hatten bei einer Reihe von Standorten die Sorge, dass Edeka mit der Übernahme in den jeweiligen regionalen Märkten zu stark würde. Edeka musste deshalb auf rund 30 Prozent der geplanten Übernahmen verzichten“, erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts die Entscheidung.

Im Zuge der ersten Bekanntgabe des Bundeskartellamtes erhielt Kaufland die Freigabe für den Erwerb von 92 Märkten und Globus erhielt grünes Licht für insgesamt 24 Filialen. Nun hat Kaufland einen zweiten Antrag gestellt und kann weitere 22 Real-Standorte erhalten. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage

Dieser Artikel wurde am 20. September inhaltlich ergänzt und aktualisiert. Neuerung: Freigabe für alle 13 Standorte.

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