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Supermarkt-Kette: 63 Filialen vor großer Veränderung

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Von: Benjamin Stroka

Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Einkaufswagen, daneben der Blick in eine Real-Filiale. (Montage)
Bei Real wird sich schon bald einiges ändern: Was müssen Kunden beachten? (IDZRW-Montage) © Sven Simon/Imago & Westend61/Imago

Real, wie man es bislang kennt, wird bald vom deutschen Markt verschwinden. Der Supermarkt wird zu „mein Real“ und plant einige große Veränderungen.

Düsseldorf/Frankfurt – Den Slogan „Einmal hin. Alles drin“ dürften die meisten schon mal gehört haben. Seit Jahrzehnten gehört die Supermarktkette Real fest zum deutschen Einzelhandel. Aber Real, wie man es bislang kennt, wird komplett verschwinden. Denn Real wird als Supermarkt aktuell zerschlagen. Von ehemals rund 270 Filialen in Deutschland, bleiben nach der Zerschlagung nur noch 63 erhalten. Und diese 63 stehen vor einer großen Veränderung.

Real wird „mein Real“ – auch das Logo ändert sich

Ab dem 1. Juli wechselt Real den Namen und wird zu „mein Real“. Das gilt für alle verbliebenen 63 Filialen. Gleichzeitig ändert sich auch das Logo. Aus dem blauen „Real“ in kursiver Schrift wird dann „mein Real“ in Rot und einer modernen Schriftart. Der neue Slogan der Supermarktkette lautet dann: „Alles was ich mag!“. Doch das sind nicht die einzigen Veränderungen, die bei der Supermarktkette anstehen.

Real bekommt neuen Eigentümer

Die 63 übrigen Real-Filialen konnte sich der Frankfurter Finanzinvestor Sven Tischendorf sichern. Tischendorf kündigte bereits bei der Bekanntgabe der Übernahme Investitionen und eine Modernisierung der vielerorts in die Jahre gekommenen Real-Filialen an. Diese werden nun umgesetzt. Damit einher geht auch die Neuausrichtung als „mein Real“.

Real wird zu „mein Real“ – und baut um

Neben dem Namenswechsel, dem neuen Logo und dem geänderten Slogan wird es aber auch in den Filialen selbst Änderungen geben. „Hierfür werden in den nächsten drei Jahren umfangreiche Investitionen in die Modernisierung der Standorte erfolgen, die zu signifikanten Verbesserungen führen und ein modernes Einkaufserlebnis bieten werden“, teilt „mein Real“ für die 63 Filialen mit. Man wolle einen besonderen Fokus auf die Frischeabteilungen legen.

Am Beispiel des geplanten Umbaus in Hagen-Haspe in NRW zeigt „mein Real“, dass künftig eine große Obst- und Gemüseabteilung direkt im Eingangsbereich liegen soll. Zudem soll das Produktangebot noch breiter sein. Die Grundidee, also ein Mix aus Lebensmitteln und verschiedenen Nonfood-Produkten, bleibt aber gleich. Im Außenbereich ändert sich ebenfalls einiges. Die Fassaden der Filialen sollen umgebaut und modernisiert werden.

Real wird zu „mein Real“: Filialen im Überblick

Diese 63 Real-Filialen gibt es ab 1. Juli 2022 nur noch als neue „mein Real“-Märkte:

Real-Zerschlagung: Supermärkte sichern sich viele andere Filialen

Die übrigen mehr als 200 Real-Märkte verschwinden komplett. Die meisten wurden im Rahmen der Real-Zerschlagung bereits geschlossen oder von anderen Supermärkten übernommen. Einige Schließungen und Übernahmen stehen auch noch bevor. Vor allem der Supermarkt Kaufland hat sich mit über 90 Real-Übernahmen hervorgetan. Aber auch Edeka, Globus und Rewe konnten sich Real-Filialen sichern. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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