1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Shopping

Real-Zerschlagung: Real in Köln-Sülz bleibt erhalten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Benjamin Stroka

Der Real an der Weißhausstraße in Köln-Sülz.
Der Real an der Weißhausstraße in Köln-Sülz bleibt erhalten (Archivbild). © Joko / Imago

Real-Zerschlagung: Der Real in Köln-Sülz hat eine Zukunft. Die Filiale an der Weißhausstraße gehört zu den 60 Märkten, die unter altem Namen weitergeführt werden sollen.

Köln – Monatelang war die Zukunft des Real-Marktes in Köln-Sülz offen. Wird die Filiale von einem Supermarkt, wie Kaufland übernommen? Droht sogar die Schließung des Standortes? Endlich herrscht Gewissheit.

RealLebensmitteleinzelhändler
Umsatz:7,4 Milliarden EUR (2017–2018)
Gründung:1992, Deutschland
Anzahl der Beschäftigten:36.000 (2019)

Real-Zerschlagung: Wer übernimmt Real in Köln-Sülz?

Der Real an der Weißhausstraße im Kölner Stadtteil Sülz bleibt auch zukünftig als Real erhalten. Das bestätigte jetzt ein Real-Sprecher gegenüber 24RHEIN. Damit gehört der Standort zu den 60 Filialen, die trotz Real-Zerschlagung auch weiterhin unter dem alten Namen als Real weitergeführt werden sollen.

Real: Was passiert mit den Real-Filialen in Köln?

Für zwei von drei Real-Märkten in Köln steht die Zukunft damit fest. Die Filiale in Porz (Rudolf-Diesel-Straße) wird von Kaufland übernommen. Der Standort in Sülz (Weißhausstraße) bleibt wie zuvor ein Real. Unklar ist allerdings noch die Situation für den Real in Köln-Gremberg (Gremberger Straße). Hier stehe immer noch nicht fest, wie es weitergeht.

Real-Zerschlagung: Der aktuelle Stand – was passiert mit Real-Filialen?

Die Zerschlagung der SB-Warenhauskette Real macht seit über einem Jahr Schlagzeilen und wirbelt den deutschen Einzelhandel durcheinander. Der russische Investor SCP hatte im Frühjahr 2020 die finanziell angeschlagene Einzelhandelskette vom Metro-Konzern gekauft. Das Ziel: Die Real-Filialen sollten zerschlagen und weiterverkauft werden. Viele Supermärkte, vor allem Kaufland, Globus, Edeka und im kleineren Rahmen auch Rewe, konnten sich in Freigabeverfahren beim Bundeskartellamt ehemalige Real-Standorte sichern.

Für viele andere Standorte bedeutete die Zerschlagung aber auch die endgültige Schließung. Für eine überraschende Wende und gleichzeitig das vorläufige Ende der Real-Zerschlagung sorgte am 20. Januar die Nachricht, dass nun doch 60 Real-Filialen unter dem alten Namen erhalten bleiben sollen. Der Investor SCP verkaufte die Standorte an die Restrukturierungsexperten der Unternehmerfamilie Tischendorf. Diese plant laut Aussagen von Sven Tischendorf, die Real GmbH „substanziell zu modernisieren und damit sehr erfolgreich neu auszurichten“. Der Standort in Köln-Sülz ist jetzt also ein Teil dieses Plans – und bleibt als Real bestehen. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant