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Bald auch in NRW? Rewe kooperiert mit Aral für E-Ladesäulen auf Parkplätzen

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Von: Oliver Schmitz

Bei REWE in Ingolstadt können Kunden ihr E-Auto bei Aral laden.
Mit den „Aral pulse“-Säulen baut das Tankstellen-Unternehmen seine Angebot für E-Autos weiter aus. © Aral

Rewe rüstet für die Zukunft auf. Das Einzelhandelsunternehmen erweitert in Zusammenarbeit mit Aral sein Angebot an E-Ladesäulen – aber vorerst nur in Süddeutschland.

Bochum/Köln – E-Mobilität wird in Deutschland immer beliebter, weshalb auch das Netz an entsprechenden Ladesäulen immer weiter anwächst. Auch Supermarkt-Ketten wie Rewe setzen zunehmend auf die elektronischen Tankstellen und bauen diese vermehrt auf ihren Parkplätzen auf. Nun erweitert das Einzelhandelsunternehmen sein Angebot durch Säulen von Aral.

Neue Ladesäulen bei Rewe zurzeit nur in Süddeutschland – Aral bietet vorerst nur Testangebot an

Vorerst wird sich das Angebot von Aral lediglich auf Süddeutschland begrenzen. Konkret gingen Ende März die ersten Ladesäulen beim Rewe in Ingolstadt (Fauststraße 3) in Betrieb. Ende Mai soll dann ein zweiter Standort an einem Rewe-Markt in Wiesbaden-Erbenheim folgen. Auf den Parkplätzen der Supermärkte stehen jeweils eine 50 Kilowatt-Schnellladesäule mit CCS- und CHAdeMO-Anschluss sowie eine Normalladesäule mit zwei Ladepunkten mit 22 Kilowatt Ladeleistung. Insgesamt hat die Rewe-Gruppe aktuell an über 170 Märkten in Deutschland und Österreich mindestens eine Ladestation für E-Autos. Das Lebensmittelunternehmen testen regelmäßig Zukunfts-Innovationen wie zuletzt einen Mini-Shop ganz ohne Personal.

Die neuen Ladesäulen werden unter dem Markennamen „Aral pulse“ betrieben und stehen sowohl Rewe-Kunden während des Einkaufs als auch anderen Fahrern von Elektroautos und Plug-in-Hybriden zur Verfügung. Für Aral handelt es sich bei den Ladesäulen vorerst nur um Testangebote. Der Ölkonzern möchte herausfinden, ob sich der Betrieb der E-Mobilitätsangebote auch außerhalb ihrer eigenen Tankstellen lohnen kann. Falls ja, könnten in Zukunft wohl auch Aral-Ladesäulen bei Rewe-Märkten in NRW folgen.

Aral-Ladesäulen: Angebot bei Rewe auch für Anwohner gedacht – Tankstellen-Anbieter setzt auf E-Mobilität

Mit den ersten Ladesäulen außerhalb der eigenen Tankstellen möchte Aral herausfinden, ob sich auch ein Angebot bei Supermärkten lohnt. Dieses richtet sich dabei nicht nur an die Kunden, sondern auch Anwohner. „Wir möchten an den beiden REWE-Standorten testen, wie unser Ladeangebot angenommen wird und ob sich daraus ein Geschäftsmodell für uns ergeben kann“, sagt Aral Vorstand Patrick Wendeler. „Die meisten E-Fahrer laden zu Hause, bei der Arbeit und an Ultraschnellladesäulen unterwegs. Aral pulse bei REWE könnte eine sinnvolle Ergänzung sein, zum Beispiel für Anwohner, die keine Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug zu Hause zu laden.“

Aral baut aktuell sein E-Ladenetz an unternehmenseigenen Tankstellen zurzeit stark aus. Bis zum Jahresende sollen 500 Ladepunkte mit bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung an über 120 Stationen in Betrieb sein. Schon seit Jahren arbeiten Aral und Rewe im Shopgeschäft zusammen und haben bereits über 600 Tankstellenshops auf Rewe-To-Go umgestellt.

Auch der Autohersteller Ford setzt immer mehr auf die E-Mobilität und baute in seinen Kölner Werken die Produktion von Elektromotoren zuletzt stark aus. (os)

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