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Rewe, Aldi, Lidl und Edeka setzen auf Solardächer – neue Initiative

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Fest installierte Solaranlagen auf einem Dach.
Auf den Dächern von Supermärkten und weiteren Unternehmen sollen bald Solaranlagen installiert werden (Symbolbild). © Sebastian Gollnow/dpa

Auf den Dächern von Aldi, Rewe, Lidl und Edeka werden bald mehr Solaranlagen installiert. Neben den Supermärkten beteiligen sich auch Ikea und Metro an der Initiative.

Düsseldorf – Der Einsatz von erneuerbarer Energie soll in Nordrhein-Westfalen vorangetrieben werden. Deshalb sollen bald auf den Dächern von Supermärkten, Einkaufszentren und anderen Gewerbetreibenden mehr Solaranlagen installiert werden.

Das haben nun Vertreter der Unternehmen, der Handelsverband NRW, das Kompetenznetz Logistik.NRW und der Verband der Verkehrswirtschaft und Logistik mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Energieminister, vereinbart.

Das Ziel der Vereinbarung sei eine Verdopplung der in NRW installierten Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf zehn Gigawatt, das teilte der Handelsverband NRW mit.

Photovoltaik-Dach: Diese Einzelhändler beteiligen sich

Die teilnehmenden Handels-, Logistik- und Immobilienunternehmen bekräftigen in der gemeinsamen Erklärung ihre Absicht, den Einsatz der erneuerbaren Energien – vor allem Photovoltaik (PV) – zu verstärken.

Gleichzeitig ist die Erklärung auch der Startschuss der Kampagne „PV im Gewerbe“, in deren Rahmen eine Informations-Roadshow durchgeführt wird. Mit der Roadshow, welche das Land in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer NRW sowie der EnergieAgentur.NRW initiiert, sollen Unternehmen beim Einsatz von Photovoltaik unterstützt werden.

Neben weiteren Firmen und Verbänden beteiligen sich diese Unternehmen:

Welche Standorte der Supermärkte und Einzelhändler ein Solar-Dach bekommen, ist derzeit noch nicht bekannt. Mit der Erklärung bekräftigen die teilnehmen Unternehmen nicht nur die gemeinsame Absicht, den Einsatz von erneuerbarer Energie zu verstärken, auch positionieren sie sich damit deutlich.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart: „Photovoltaik trägt Gelingen der Energiewende bei“

Zur gemeinsamen Erklärung äußerte sich Minister Pinkwart. „Photovoltaik trägt maßgeblich zum Gelingen der Energiewende bei: Sie ist kostengünstig, in der Bevölkerung breit akzeptiert und sie erlaubt eine Stromerzeugung direkt bei den Verbrauchern. Ich freue mich, dass wir in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen den Ausbau der erneuerbaren Energien auf Gewerbedächern weiter voranbringen können“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landes NRW.

„Ich freue mich, dass wir in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen den Ausbau der erneuerbaren Energien auf Gewerbedächern weiter voranbringen können. Mit ihrem erhöhten Strombedarf und ihren großen Gebäudekomplexen bieten die Unternehmen hierfür beste Voraussetzungen“, sagt Andreas Pinkwart weiter. (jaw/dpa) 

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