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Rewe schließt Filiale in Essen – Anwohner reagieren besorgt

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Fahnen vor einer Rewe-Filiale und eine Frau mit einer Rewe-Einkaufstüte (Montage).
Rewe wird eine Filiale in Essen schließen. Dadurch verlieren viele Anwohner ihren Stamm-Supermarkt (Montage). © Michael Gstettenbauer/Imago (2)

Der Supermarkt Rewe im Südostviertel in Essen wird geschlossen. Die Filiale an der Steeler Straße soll schon in den nächsten Wochen dicht machen.

Essen – Die Anwohner im Südostviertel in Essen werden bald um eine Einkaufsmöglichkeit ärmer. Der Rewe-Markt an der Steeler Straße, direkt gegenüber dem Wasserturm am Steeler Berg, macht dicht.

Rewe
Gründung:1927
Mitarbeiterzahl:140.000
Rechtsform:GmbH
Sitz:\tKöln, Deutschland
Dachorganisation:Rewe Group

Rewe-Filiale im Südostviertel Essen – wann schließt der Rewe-Markt?

Die Filiale an der Steeler Straße 178 gehört zu den zentralen Einkaufsmöglichkeiten im Südostviertel von Essen. Mit Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 0 Uhr ist der Markt über die Jahre zu einer wichtigen Anlaufstelle für viele Anwohner geworden. Doch damit ist schon sehr bald Schluss.

Denn der Rewe-Markt im Südostviertel soll bis spätestens Ende April schließen, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Ein konkreter Schließungstermin für die Rewe-Filiale von Inhaber André Budow gebe es aber noch nicht. Der Betreiber selbst hat sich noch nicht zur Schließung geäußert. Rewe selbst bestätigte demnach nur, dass die Filiale „spätestens Ende April schließen wird“.

Rewe-Schließung im Südostvierel Essen: Anwohner bangen um Nahversorgung

Was mit dem Ladenlokal an der Steeler Straße in Zukunft passieren wird, ist noch unklar. Viele Anwohner sind aber besorgt aufgrund der schwindenden Einkaufsmöglichkeiten und fürchten sogar um die Nahversorgung. Besonders kritisch für viele: Alternative Supermärkte mit Vollsortiment sind rar in der Gegend. „Mir war schon aufgefallen, dass die Regale dort auffallend leer waren. Jetzt habe ich erfahren, dass der Rewe-Markt schließen muss. Das ist ein großer Verlust für uns hier im Viertel“, sagte eine Anwohnerin der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Als nächste Alternativen befinden sich einige hundert Meter entfernt zwei Filialen von Aldi und Lidl. Zudem gibt es noch ein paar türkische und orientalische Lebensmittelgeschäfte. Gerade die Konkurrenzsituation durch die beiden Discounter sowie fehlende Parkplätze gelten als Problem an dem Standort. Dem Bericht zufolge könnte das Haus nach dem Rewe-Aus allerdings grundlegend saniert und dann Platz für einen neuen Supermarkt geschaffen werden. Wann das passiert, ist aber noch offen. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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