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Supermarkt Rewe testet kreative Methode, um Abstände einzuhalten – allerdings nicht überall

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Von: Jana Wehmann

An einer Wursttheke in einem Supermarkt wurde auf dem Boden eine Markierung für den Mindestabstand von 1,5 Meter angebracht.
Durch die Corona-Krise müssen auch an der Wursttheke im Supermarkt die Abstandsregeln eingehalten werden. (Symbolbild). © Philipp von Ditfurth/dpa

Um die Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten, setzt Rewe an der Wursttheke eine Warenrutsche ein. Bislang gibt es das System allerdings nur in einzelnen Märkten.

Köln – Seit Ausbruch des Coronavirus gelten in den Supermärkten und Discountern in Deutschland Abstands- und Hygiene-Regeln sowie die Maskenpflicht. Kein Wunder, dass sich das Kundenverhalten verändert und viele nun auch verstärkt den Abholservice Click&Collect nutzen, so eine Bilanz von Globus.

Rewe
HauptsitzKöln
Filialenmehr als 3.600
Sortimentumfasst circa 15.000 bis 20.000 Produkte

Doch auch die Supermärkte passen nach über einem Jahr nach wie vor ihre Konzepte an und führen neue, verbesserte Methoden zur Kontaktreduzierung ein. Um sowohl Mitarbeiter als auch Kunden vor einer möglichen Infektion mit dem Virus zu schützen, setzt der Supermarkt Rewe an der Wurst- und Käsetheke auf eine Warenrutsche – allerdings nicht überall.

Coronavirus: Supermarkt Rewe führt eine Warenrutsche an der Wursttheke ein

Wer an der Wurst- und Käsetheke etwas bestellt, bekommt die Waren meist direkt vom Mitarbeiter ausgehändigt. Damit die Mitarbeiter und die Kunden jedoch so wenig wie möglich in Berührung kommen, funktioniert die Warenübergabe in einigen Rewe-Märkten nun komplett kontaktlos.

An der Schutzscheibe der Theke wurde eine sogenannte Warenrutsche angebracht. Darüber können nun die Mitarbeiter die bestellten Produkte oben hineinlegen und anschließend landet die Ware beim Kunden – ohne jeglichen Kontakt.

Abstands- und Hygiene-Regeln: Rewe führt Warenrutsche ein – aber nicht überall

In Zeiten der Corona-Krise ist die Warenrutsche eine einfache Lösung, um die Kontakte weiter zu reduzieren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das System in den sozialen Medien gut ankommt. „Ich finde das Teil super. Bin etwas zu kurz geraten und die Theken waren schon immer ein Stück zu hoch, um gut dranzukommen. Kann ruhig bleiben“, schreibt eine Facebook-Nutzerin an Rewe.

Dennoch handelt es sich dabei um eine regionale Maßnahme, so Rewe. Die Warenrutsche „ist eine Initiative eines selbstständigen Rewe-Markt-Betreibers und somit ein Einzelfall“, sagt Thomas Bonrath auf 24RHEIN-Anfrage. Daher könne der Supermarkt nicht sagen, in welchen Märkten die Warenrutsche eingeführt wurde.

Corona-Krise: Kommt die Warenrutsche in andere Rewe-Märkte?

Ob Rewe die Warenrutsche in weiteren Märkten einführt, lässt der Supermarkt unbeantwortet. Bislang gibt es das System nur in vereinzelten Märkten.

In gleich mehreren Supermärkten gibt es hingegen die gehypten Fleischersatzprodukte vom Beyond Meat. Der Hersteller hat angekündigt, seine Produkte im Frühjahr in etwa 1.000 deutsche Supermärkte dauerhaft einzuführen. Wo es die Beyond Meat-Produkte künftig dauerhaft gibt, berichtet 24RHEIN.

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