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Wurst-Rückruf bei Rewe: Metallteilchen in Aufschnitt entdeckt

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Von: Benjamin Stroka

Eingang zu einer Rewe-Filiale und die betroffene Paprikapastete.
Die Paprikapastete von Wilhelm Brandenburg wurde zurückgerufen. Die Wurst wird nur bei Rewe verkauft (ZRW-Montage). © Horst Galuschka /Imago & Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH

Die bei Rewe verkaufte Paprikawurst von Wilhelm Brandenburg wurde zurückgerufen. Im Aufschnitt können sich Metallteilchen befinden.

Köln/Schmalkalden – Wer zuletzt Wurst für sein Frühstücksbrot bei Rewe gekauft hat, sollte aufpassen. Die Wilhelm Brandenburg Paprikapastete mit Joghurt wurde offiziell zurückgerufen. In dem Wurstaufschnitt können sich Metallteilchen befinden. „Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten“, teilt der Hersteller, Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH, mit. Es besteht sonst ein „Gesundheitsrisiko“.

Rewe: Wurst-Rückruf – Metallteilchen in Paprikapastete Wilhelm Brandenburg

Die Wurst wurde laut Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bundesweit in insgesamt zehn Bundesländern in Rewe-Märkten verkauft. Das betrifft die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.05.2022 und dem EAN-Code 4388844246515. Alle Produkte mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum sind laut Hersteller „nicht betroffen“.

ProduktEAN-Nummer\tMindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
Wilhelm Brandenburg, Paprikapastete mit Joghurt, 100g438884424651517.05.2022

„Grund für den vorsorglichen Rückruf des betroffenen Mindesthaltbarkeitsdatums sind Metallteilchen im Produkt. Um ein Gesundheitsrisiko auszuschließen, wird vom Verzehr dieser Produkte abgeraten“, so die Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH. Die Wurst wurde laut Angaben des Unternehmens auch sofort aus dem Verkauf genommen. Auch Rewe selbst hat den Rückruf bereits auf seiner Website geteilt.

Wurst-Rückruf bei Rewe: Zehn Bundesländer betroffen

Alle Kunden können die betroffene Wurst auch ohne Vorlage ihres Kassenbons in den jeweiligen Rewe-Filialen zurückgeben und erhalten ihr Geld zurück. Laut Hersteller sind folgende Bundesländer von dem Rückruf betroffen:

„Für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigt sich die Firma Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH bei den Verbrauchern ausdrücklich“, erklärt der Hersteller weiter.

Mehrere Rückrufe in den letzten Wochen – Ferrero und italienische Salami

In den vergangenen Wochen machten mehrfach Produkt-Rückrufe Schlagzeilen. Bereits im April musste der Süßigkeitenhersteller Ferrero zahlreiche „kinder“-Produkte zurückrufen, unter anderem auch Schokobons und Überraschungseier. Dort besteht Salmonellengefahr. Erst am Donnerstag (12. Mai) hat der Stuttgarter Feinkosthändler „Di Gennaro“ die italienische Salami „Salame Cacciatore italiano DOP“ zurückgerufen. Hier besteht Verdacht auf Salmonellen und Listerienbakterien. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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