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„Russen-Aldi“ Mere expandiert: Doch wann öffnen mehr deutsche Filialen?

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Von: Jana Wehmann

Ein Blick in eine Mere-Filiale. Am Fenster klebt das Logo.
Der Discounter Mere plant in Frankreich Filialen zu eröffnen (Symbolbild). © Jan Woitas/dpa

Der Discounter Mere ist auf Expansionskurs und plant weitere Filialen. Der „Russen-Aldi“ möchte neben Deutschland nun erste Märkte in Frankreich eröffnen.

Köln – Der russische Discounter Mere nimmt seine Expansionspläne in die Hand – und möchte noch in diesem Jahr erstmals auch in Frankreich starten. Dafür plant der Billiganbieter, der auch unter dem Namen „Russen-Aldi“ bekannt ist, drei Filialen zu eröffnen. Das geht aus einem Bericht der Lebensmittelzeitung hervor. Auch in Deutschland sollten weitere Mere-Märkte folgen, hieß es bereits im Juni. Wann kommen die neuen Filialen vom „Russen-Aldi“?

Discounter Mere
UnternehmensgruppeTorgservis
Gründung2009 in Krasnojarsk
LänderDeutschland, Russland, Kasachstan, China, Rumänien

„Russen-Aldi“ Standorte: Hier gibt es Mere Filialen in Deutschland

Mere Discounter: „Russen-Aldi“ startet in Frankreich – drei Filialen geplant

Der „Russen-Aldi“ Mere ist nicht nur in Russland, Weißrussladnd und Kasachstan vertreten, sondern auch in Deutschland. Im Juni gab der Discounter bekannt, in Deutschland und in Großbritannien wachsen zu wollen. Dafür setzte sich Mere, das langfristige Ziel, über 300 Discounter-Filialen innerhalb von acht bis zehn Jahren in Großbritannien eröffnen zu wollen.

Nun wagt sich Mere erneut auf ein neues Gebiet und möchte in Frankreich Fuß fassen. So will der russische Billiganbieter Mere noch in diesem Jahr seine ersten drei Filialen auf dem französischen Discounter-Markt eröffnen. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, sollen die Mere-Filialen schon im Oktober eröffnet werden.

Der „Russen-Aldi“ plant diese neuen Mere-Standorte in Frankreich:

Bei den drei Discounter-Filialen im Nordosten Frankreichs soll es jedoch nicht bleiben: Denn Mere plane, „weitere Geschäfte in allen größeren Städten Frankreichs zu eröffnen und Verbindungen zu Lieferanten in ganz Europa aufzubauen“, heißt es.

Mere Discounter in Deutschland: „Russen-Aldi“ plant weitere Filialen

Der russische Discounter Mere positioniert sich als Billiganbieter für Lebensmittel und behauptet, günstiger als Lidl und Aldi zu sein. Diesem Konzept bleibt Mere sowohl bei seiner Expansion in Großbritannien und Frankreich als auch in Deutschland treu. „Wir arbeiten nach dem Motto ‚Jeden Tag nur Tiefstpreise‘“, wirbt Mere auf seiner Website.

Trotz der Ankündigung, in Europa wachsen zu wollen, ist in Deutschland bislang wenig passiert. Obwohl Mere in Altenkunstadt einen neuen Discounter-Markt öffnen wollte, führt der „Russen-Aldi“ bislang nur Geschäfte in Zwickau, Leipzig, Halle und Berlin. Wann die Mere-Filiale in Bayern in Betrieb genommen wird, ist unklar.

Für seine Wachstumspläne baut Mere keine neuen Filialen, sondern sucht gezielt nach bestehenden Räumlichkeiten mit einer Fläche zwischen 800 und 1200 Quadratmetern. Dafür hat der „Russen-Aldi“ auf seiner Website eine Musteranfrage für den Standort Leipzig für potenzielle Vermieter ausgeschrieben.

Ob die Expansion in Frankreich ebenfalls wie in Deutschland abläuft, bleibt derzeit abzuwarten. Auf 24RHEIN-Anfragen wollte sich der Discounter bislang nicht äußern. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

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