1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Shopping

Supermärkte am 1. Mai geschlossen – wann Sie einkaufen sollten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jana Wehmann

Eine Person steht an einem Supermarkt-Regal und greift nach einem Produkt. Vor ihm steht ein Einkaufswagen.
Die Supermärkte und Discounter sind am 1. Mai geschlossen (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Da der Tag der Arbeit am 1. Mai auf einen Samstag fällt, bleiben die Supermärkte zwei Tage in Folge geschlossen. Wer Warteschlangen vermeiden möchte, sollte früh genug einkaufen.

Köln – Durch die Bundes-Notbremse haben die großen Supermärkte ihre Öffnungszeiten angepasst und neue Einlassbeschränkungen getroffen. Denn dort, wo die Inzidenz über 100 liegt und die bundeseinheitliche Notbremse greift, müssen die Supermärkte und Discounter in Deutschland die Kundenanzahl im Geschäft deutlich reduzieren.

Während die Supermärkte ohnehin schon mit Warteschlangen vor den Filialen rechnen, könnte es die kommenden Tage noch voller werden. Denn der 1. Mai steht bevor – ein Feiertag. Damit sind die Lebensmittelgeschäfte gleich zwei Tage in Folge geschlossen.

Supermärkte am ersten Mai-Wochenende dicht: Wann ist der beste Tag zum Einkaufen?

Da der gesetzliche Feiertag – der Tag der Arbeit – auf einen Samstag fällt, sind die Supermärkte länger als üblich geschlossen. An diesen Tagen haben die Lebensmittelgeschäfte nicht geöffnet:

Daher werden viele Kunden ihren Einkauf einen Tag zuvor erledigen und auf Freitag, 30. April, ausweichen. Es könnte also ziemlich voll werden. „Erfahrungsgemäß ist vor Feiertagen mit einem erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen“, sagt Dennis Boczek von Aldi Nord auf 24RHEIN-Anfrage. „Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden daher, alle verfügbaren Tage der Woche sowie die gesamten Öffnungszeiten für einen möglichst schnellen und unkomplizierten Einkauf zu nutzen“, so Boczek.

Der Wochenend-Einkauf sollte daher nicht unbedingt erst am Freitag erledigt werden, sondern sowohl am Mittwoch, 28. April, als auch am Donnerstag, 29. April. Geöffnet bleiben am Feiertag hingegen teilweise Tankstellen. Doch einige Geschäfte, zum Beispiel an Hauptbahnhöfen, dürfen am Feiertag öffnen*, berichtet wa.de*.

Feiertag: Überfüllte Supermärkte erwartet – Tag der Arbeit

„Während der Pandemie sehen wir, dass unsere Kunden ihre Einkäufe bereits gut über den gesamten Tag verteilen und sich Spitzenzeiten für Einkäufe vor der Pandemie mittlerweile entzerrt haben“, erklärt Boczek von Aldi Nord auf 24RHEIN-Anfrage.

Dennoch greifen die Supermärkte auf verschiedenen Maßnahmen zurückgreifen, um die Kundenanzahl im Geschäft zu regulieren. Wer aktuell im Lebensmittelgeschäft etwas einkaufen möchte, kommt vielerorts um einen Einkaufswagen nicht herum.

Um vorab die aktuelle Lage am Supermarkt einschätzen zu können, hilft ein Blick in die Crowdless-App. Auf einer Karte zeigt die App die Auslastung der Supermärkte in Echtzeit an. Über ein Ampel-System können die Kunden erkennen, welches Geschäft wenig besucht ist.

Crowdless-App: Auslastung der Supermärkte

Wer die Wahl zwischen mehreren Supermärkten in der Nähe hat, sollte sich für das Geschäft mit einer grünen Ampel entscheiden. Zeigt die App die Farbe Rot an, ist der Supermarkt überdurchschnittlich viel besucht – und sollte daher gemieden werden.

Erstes Wochenende mit Bundes-Notbremse: Chaos bei den Supermärkten?

In fast allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW liegt die Inzidenz über 100, weswegen die bundeseinheitliche Notbremse seit Samstag, 24. April, greift. Während die neuen Corona-Maßnahmen am ersten Wochenende bei Aldi gut angenommen wurden, kam es in anderen Märkten teilweise zu Auseinandersetzungen. Das erwartete Chaos blieb allerdings aus. (jaw) *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Artikel wurde zuletzt am 29. April inhaltlich ergänzt und aktualisiert:

Auch interessant