Teilweise Lieferengpässe

Supermärkte versprechen: Trotz Schneechaos –Lebensmittelversorgung ist gesichert!

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Trotz Schneechaos ist die Lebensmittelversorgung gesichert.
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Die Supermärkte stehen aufgrund des Schneechaos vor logistischen Herausforderungen. Daher kann es zu Verzögerungen kommen, die Warenversorgung ist dennoch gesichert.

  • Das Schneechaos geht am Lebensmittelhandel nicht spurlos vorbei
  • Aktuell stehen die Supermärkte vor logistischen Herausforderungen
  • Dennoch betonen Lidl, Aldi Nord, Rewe und Edeka, dass die Warenversorgung gesichert ist

Düsseldorf – Wer Zuhause bleiben kann, den erfreut der Wintereinbruch wahrscheinlich. Doch am Wochenende ließen Schnee und Eisregen die Rettungs- und Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr nicht zur Ruhe kommen. Es kam zu mehr als 2.000 Einsätzen.

Nun meldet sich auch der Lebensmitteleinzelhandel zu Wort, denn auch an den Supermärkten und Discountern in Deutschland geht das Schneechaos nicht spurlos vorbei. Dennoch halten sich derzeit die Auswirkungen noch in Grenzen, wie mehrere Handelsketten am Dienstag bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilen.

Schneechaos sorgt für Lieferengpässe: Aldi Nord und Rewe stehen vor Herausforderung

Einige Lebensmittelhändler stehen aktuell vor logistischen Problemen. „Die aktuelle Wetterlage stellt uns derzeit in einigen Regionen unseres Vertriebsgebietes vor Herausforderungen“, sagt Aldi Nord. Der Discounter arbeite jedoch äußerst engagiert daran, die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten.

„Auch wenn durch die angespannte Situation auf den Straßen kurzfristig Lieferungen verschoben oder umdisponiert werden mussten, ist die Versorgungssicherheit in unseren betroffenen Märkten doch insgesamt gewährleistet“, betont Aldi Nord.

Supermarktriese Rewe hingegen berichtet, eine zweistellige Zahl von Märkten vor allem in Ostdeutschland habe vorübergehend nicht beliefert werden können. Dort sei zum Teil das Angebot an Frischeprodukten wie Obst und Gemüse reduziert gewesen. Grundsätzlich sei die Warenversorgung aber gesichert. Gemessen an den insgesamt rund 5.500 Märkten des Unternehmens in Deutschland sei die Zahl betroffenen Filialen gering.

Edeka und Lidl: Trotz Schneechaos ist die Warenversorgung sichergestellt

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka betont, er könne die Warenversorgung in den betroffenen Gebieten weiterhin sicherstellen. „Es kann zwar lokal zu Verzögerungen bei der Belieferung einzelner Märkte kommen, aber grundsätzlich funktioniert die Lieferkette. Es besteht kein Grund, Vorräte anzulegen“, heißt es vom Unternehmen.

Der Discounter Lidl sagt, die Warenversorgung in den Filialen sei sichergestellt. Aufgrund der Wettervorhersagen habe sich das Unternehmen auf die aktuelle Situation einstellen können.

Erst kürzlich befürchtete der Deutsche Fruchthandelsverband, dass es durch die verschärften Einreiseregeln durch die Corona-Krise zu einem Versorgungsengpass bei Obst und Gemüse kommen könnte. Die deutschen Supermärkte sprachen hingegen eine Entwarnung aus. (jaw/dpa)

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