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Mineralwasser-Schock: Vittel verschwindet aus deutschen Supermärkten

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Mehrere Flaschen Vittel in einem Supermarkt.
Vittel in einem Supermarktregal: In Deutschland gibt es das nur noch für einige Monate (Archivbild). © Manfred Segerer / Imago

Das Mineralwasser-Angebot in Deutschland wird schon in wenigen Monaten um eine bekannte Marke reduziert. Vittel von Nestlé verschwindet vom deutschen Markt.

Frankfurt/Main – Der Lebensmittelriese Nestlé nimmt seine Wassermarke Vittel in Deutschland und Österreich vom Markt. Man werde das lokale Geschäft noch vor dem Sommer beenden, erklärte am Mittwoch ein Sprecher der Deutschland-Zentrale in Frankfurt. Gleiches gelte für die Wassermarke Contrex.

Nestlé
Branche:Nahrungsmittelkonzern
Hauptsitz:Vevey (Schweiz)
Umsatz:84,3 Milliarden CHF (2020)
Mitarbeiter:273.000 (Stand: 2020)

Vittel verschwindet aus Deutschland – Nestlé setzt auf andere Marken

Das stille Vittel-Wasser aus den französischen Vogesen erfüllt offenbar nicht mehr die Margenerwartungen des Schweizer Weltkonzerns. Nestlé will sich künftig weltweit auf Premium-Wasser konzentrieren. Für den deutschen Markt setzt das Unternehmen auf die Marken San Pellegrino und Aqua Panna, die einen starken Fokus in der Gastronomie haben. Von seinen regionalen Brunnenbetrieben in Deutschland hatte sich der Konzern schon vor Jahren getrennt.

Vittel: Seit 2021 schon nicht mehr bei Lidl

Im vergangenen Jahr hatte der Discounter Lidl die Vittel-PET-Einwegflaschen aus den Regalen verbannt und stattdessen das Konkurrenz-Produkt Volvic von Danone gelistet. Damit fiel ein wichtiger Vertriebsweg auf dem deutschen Markt weg. Der Brunnen in Vittel soll dem Nestlé-Sprecher zufolge weiter betrieben werden. In der Vergangenheit hatte es starke Kritik gegeben, dass dort zu viel Wasser entnommen werde. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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