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Basic Bio-Markt schließt Läden – diese Bio-Ketten übernehmen Standorte

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Von: Jana Wehmann

Kürbise werden von einer Basic-Papiertüte bedeckt.
Bio-Supermarkt Basic gibt Filialen in NRW ab (Symbolbild). © Tobias Hase/dpa

Der Bio-Supermarkt Basic übergibt zehn Filialen an die Konkurrenz. In NRW sind die Märkte in Köln, Düsseldorf, Bonn, Aachen und Dortmund betroffen.

Update vom 10. Februar 2021: Nun ist klar, welche Supermärkte die betroffenen Filialen von Basic im Einzelnen übernehmen wird. Die zehn Basic-Standorte werden von Superbiomarkt und Bio Company übernommen. Ab sofort werde das Unternehmen alle betroffenen Mitarbeiter kontaktieren.

Basic Bio-Markt schließt Läden – diese Bio-Ketten übernehmen Standorte

Erstmeldung vom 3. Februar 2021

Köln – Während bei Supermärkten und Online-Lieferservices, wie Rewe Bringdienst oder Picnic, die Nachfrage boomt, kündigt nun der Bio-Markt Basic seinen Rückzug aus dem Norden und Westen Deutschlands an. Künftig möchte sich das Unternehmen verstärkt auf den Süden und die Nachbarländer konzentrieren.

Insgesamt sind zehn der 31 Filialen von dem Rückzug betroffen, darunter auch Standorte in NRW.

Basic übergibt Filialen: Köln, Düsseldorf, Bonn, Dortmund und Aachen sind betroffen

Der Händler übergibt die betroffenen Bio-Supermärkte an die Konkurrenz Superbiomarkt und Bio Company. „Dazu wurde die Entscheidung getroffen, zehn Filialen im Norden und Westen Deutschlands an zwei erfahrene Bio-Filialisten zu übergeben, um damit auch für die Mitarbeiter Sorge zu tragen und ihnen eine Zukunftsperspektive in der Bio-Branche zu sichern“, heißt es vom Unternehmen.

Folgende Basic-Filialen werden an Superbiomarkt und Bio Company übergeben:

Basic gab zudem bekannt, dass die Betriebsübergabe gestaffelt im Frühjahr 2021 stattfinden werde.

Bio Company und Superbiomarkt im Überblick

Basic gibt Filialen in NRW ab: Konzentration auf Süddeutschland und Österreich

Zwar gibt Basic die Regionen Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg ab, allerdings bleibt der Bio-Supermarkt in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Damit bleiben dem Unternehmen 21 Filialen, darunter auch zwei in Österreich.

Durch die Filial-Abgabe möchte sich Basic neuen Handlungsspielraum für weitere Expansionen schaffen und das Kerngeschäft in Süddeutschland sowie Österreich stärken. „Expansion ist für uns ein fester Bestandteil unserer Zukunftsausrichtung. Wir werden unsere Präsenz im Süden stärken und haben uns dazu im Vorstand personell verstärkt sowie in strategischen Bereichen der Unternehmensentwicklung und der Kommunikation“, sagt Hermann Oswald, Vorstandsvorsitzender der basic AG. (jaw)

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