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Leere Supermarkt-Regale: Welche Marken bei Rewe, Aldi, Edeka und Co. fehlen

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Von: Oliver Schmitz

Immer mehr Marken fliegen bei Supermärkten aus den Regalen. Darunter beliebte Produkte wie Coca-Cola, Milka oder Kellogg. Doch wo fehlt jetzt was?

Köln – Ob bei Rewe, Edeka oder Aldi: Kundinnen und Kunden blicken dieser Tage immer häufiger in leere Supermarkt-Regale. Wegen Preisstreitigkeiten werden nach und nach etliche Marken-Produkte aussortiert. So hat unter anderem Rewe zuletzt die Kellogg‘s-Ceralien entfernt. Doch das ist nur ein Beispiel von vielen. 24RHEIN listet auf, welche Produkte bei welchen Supermärkten und Discountern fehlen.

Rewe, Aldi, Lidl und Co.: Diese Marken fehlen in Supermarkt-Regalen – Überblick

Preisstreit mit Rewe und Edeka: Das sagt Mars zur Situation

Im Zuge des Streits um eine Preiserhöhung hat US-Lebensmittelhersteller Mars die Lieferungen an Rewe und Edeka sowie ihre Discounter-Ableger Penny und Netto eingestellt. Der Konzern sagte Anfang Oktober zur dpa, dass die steigenden Kosten „so gut wie möglich intern“ aufgefangen würden. Es sei „jedoch ein gewisses Maß an Preisanpassung nötig“.

Rewe, Aldi und Co. setzen immer mehr auf Eigenmarken

Ein leeres Regal im Supermarkt.
In vielen Supermarkt-Regalen klaffen derzeit große Lücken. (Symbolbild) © DIEGO FEDELE/Imago

Statt der typischen Markenprodukte stehen bei den Supermärkten und Discountern mittlerweile vermehrt Eigenmarken in den Regalen. Das ist teils eine Folge der aktuellen Streitigkeiten mit Herstellern, andererseits aber ein langfristiger Trend. Im Sommer 2022 erklärte Rewe seine Discount-Marke „ja!“ stark ausbauen zu wollen. Aber auch Aldi, Lidl, Kaufland und Netto haben ihre Eigenmarken in den letzten Wochen massiv beworben.

Energiekrise führt zu Preiserhöhungen in Supermärkten – noch mehr leere Regale drohen

Da immer mehr Lebensmittel-Hersteller ihre Preise erhöhen, hatte Rewe-Chef Lionel Souque bereits im Sommer vor einer Preis-Explosion gewarnt. Doch die Energiekrise könnte sogar noch drastischere Folgen haben. Denn der Verband der Ernährungswirtschaft (VdEW) warnte vor einer möglichen Pleitewelle in der Lebensmittel-Branche. Denn rund 30 Prozent der deutschen Lebensmittel-Hersteller sind laut einer Umfrage des VdEW „konkret von der Insolvenz bedroht“.

Käme es dazu, würden viele Supermarkt-Regale leer bleiben, warnt der Verband und konkretisiert: Bleibende Preise würden „für tausende Betriebe in Deutschland das Aus“ bedeuten. (os) Tipp: Fair und verlässlich informiert, was in Deutschland & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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