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Ukraine-Krieg: Bäckereien schlagen Alarm – werden Brötchen bald teurer?

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Backwaren in einer Bäckerei.
Die steigenden Getreidepreise könnten bald für teurere Brote und Brötchen in Deutschland sorgen (Symbolbild). © Fleig / Eibner-Pressefoto / Imago

Die Bäcker in Deutschland sorgen sich vor steigenden Produktionspreisen wegen des Ukraine-Kriegs. Dadurch könnten bald auch Brote und Brötchen teurer werden.

Berlin – Die Bäckereien in Deutschland sorgen sich aufgrund des seit Dienstag geltenden russischen Ausfuhrstopps von Weizen, Roggen und Gerste um steigende Produktionskosten. Zwar drohen keine Lieferengpässe, weil Deutschland und die EU bei Getreide einen Selbstversorgungsgrad von teilweise über 100 Prozent haben, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks am Mittwoch mitteilte und damit seine Angaben vom Dienstag klarstellte.

Exportstopp bei Getreide: Bäcker warnen vor steigenden Preisen

Die Ukraine und Russland sind wichtige Lieferanten bei Saaten, wie etwa Sonnenblumenkernen. Auch dies wird Auswirkungen auf die Preise haben.

Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks

„Allerdings wird die Krise und auch ein Exportstopp kurzfristig die Getreidepreise nach oben treiben, Lieferketten und -wege werden sich verändern“, hieß es. „Insofern beeinflussen die Weltmarktpreise auch unser Preisniveau.“ Es sei absehbar, dass die Bäckereien die höheren Preise an die Kunden weitergeben müssten. Wie bald der Verbraucher die höheren Brotpreise spüren werde, lasse sich allerdings noch nicht pauschal sagen.

Steigende Energiekosten: Bäckereien schlagen Alarm

„Zudem sind die Ukraine und Russland wichtige Lieferanten bei Saaten, wie etwa Sonnenblumenkernen. Auch dies wird Auswirkungen auf die Preise haben“, so der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks weiter. Bei Sonnenblumenöl haben Experten im Hinblick auf fehlende Lieferungen durch den Ukraine-Krieg ebenfalls schon Alarm geschlagen und vor Engpässen gewarnt.

Sorgen bereiten den Bäckern vor allem auch die steigenden Energiekosten. „Sollte die Gasversorgung aus Russland eingeschränkt werden, würde sich Energie weiter verteuern“, teilte der Verband mit. „Das würde zusätzlich die Produktion von Backwaren verteuern und voraussichtlich zu entsprechenden Preisanpassungen führen.“ (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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