1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Verkehr

49-Euro-Ticket: Ab wann? Wo kaufen? Was bereits klar ist & was nicht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sofia Popovidi, Oliver Schmitz

Mit dem Deutschlandticket bekommt das 9-Euro-Ticket einen Nachfolger. Doch wie soll das 49-Euro-Ticket funktionieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Köln – Nach dem Ende des 9-Euro-Tickets war lange unklar, welche Nachfolgelösung es im ÖPNV geben soll. Am 2. November 2022 haben sich Bund und Länder jedoch auf ein neues, bundesweites ÖPNV-Abo für 49 Euro im Monat sowie eine entsprechende Finanzierung geeinigt. Der Nachfolger für das 9-Euro-Ticket soll dabei „Deutschlandticket“ heißen. Der große Überblick zum Thema 49-Euro-Ticket.

Aktueller Stand zum 49-Euro-Ticket

► Wie geht es jetzt weiter? Bund und Länder haben sich auf das 49-Euro-Ticket geeinigt. Im Dezember 2022 hatten Bundestag und Bundesrat den zusätzlichen Milliarden als Teil des dritten Entlastungspaketes gebilligt. Für das 49-Euro-Ticket selbst soll dann laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing Anfang 2023 ein separates Gesetzgebungsverfahren auf den Weg gebracht werden.

Wann startet das Ticket? Wann genau das Deutschlandticket kommt, ist noch nicht ganz klar. Zuletzt wurde der Zeitraum zwischen März und Mai 2023 genannt, angepeilt wird aber der 1. April 2023. Wie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Mitte Januar in einer Mitteilung erklärte, erwarte man den Start des 49-Euro-Tickets im Mai, auch der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rechnet mit dem 1. Mai 2023.

Was verzögert der Start des ÖPNV-Abos? Vor allem die Politik. Einerseits fehlen noch die Gesetzesanpassung im Bund und die Zustimmung der EU-Kommission. Andererseits müssen die Gremien der Verkehrsverbünde das 49-Euro-Ticket offiziell beschließen. Hinzu kommt eine erneute Debatte, ob das 49-Euro-Ticket zu Beginn auch als Papierfahrschein angeboten werden soll. Länder und Verkehrsunternehmen sind dafür, der Bund aber dagegen. Insofern keine schnelle Einigkeit bei der Frage erzielt wird, kommt es zu weiteren Verzögerungen.

Wie wird das Ticket finanziert? Bund und Länder teilen sich die Kosten. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz Ende 2022 wurde der Grundstein dafür gelegt. Es sei Einvernehmen darüber erzielt worden, dass „was im Jahre 2023 an Kosten anfällt, das wird hälftig getragen werden“, sagt der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Das meint nicht nur die Kosten für das Deutschlandticket selbst, sondern auch weitere Mehrkosten, die Verkehrsunternehmen 2023 womöglich tragen müssen.

Stand: 26. Januar 2023

Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Deutschlandticket für 49 Euro: Ab wann kommt der Nachfolger des 9-Euro-Tickets?

Wenn es nach dem Beschlusspapier von Bund und Ländern geht, eigentlich „schnellstmöglich“. Lange wurde Anfang 2023 als Start für das 49-Euro-Ticket angestrebt, doch schnell wurde der Termin von den Verkehrsministern der Bundesländer auf den 1. April 2023 und dann den 1. Mai 2023 verschoben. Bundesverkehrsminister Volker Wissing hatte zuletzt erklärt, dass das Deutschlandticket spätestens Anfang Mai kommen solle. Doch selbst das ist wohl nicht mehr in Stein gemeißelt. Unter anderem Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) zweifelt, dass das zu schaffen sei.

Die letztlich zuständigen Verkehrsunternehmen streben mittlerweile auch den 1. Mai als Startdatum für das 49-Euro-Ticket an. „Aus unserer Sicht kann es am 01.05. losgehen mit dem Deutschland-Ticket, also Verkauf ab Anfang April“, sagt Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Insofern die politischen Beschlüsse dann vorliegen. Auch der VRR rechnet damit, dass das 49-Euro-Ticket zum 1. Mai 2023 „einheitlich eingeführt wird“. Das teilte das Verkehrsunternehmen Mitte Januar 2023 mit.

Städte und Kommunen hatten den Einführungszeitraum noch weiter gefasst. „Wir gehen eher vom ersten Halbjahr 2023 aus“, sagte Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistages, dem RND. Es gibt mehrere Gründe für die spätere Einführung des Deutschlandtickets. Nach der länger ungeklärten Finanzierung, sind das unter anderem noch die Umstellungen von Automaten, Gremienbeschlüsse oder aber auch Personalsuche. So hatte unter anderem die Bahn-Gewerkschaft EVG darauf hingewiesen, dass die Einführung des 49-Euro-Ticket nur mit deutlich mehr Personal möglich wäre.

49-Euro-Ticket: Jahresabo oder Monatsabo? So funktioniert das Deutschlandticket

Genau wie beim 9-Euro-Ticket handelt es sich beim 49-Euro-Ticket um ein einheitliches ÖPNV- und SPNV-Ticket für Busse und Bahnen in ganz Deutschland. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger muss das Deutschlandticket aber nicht jeden Monat neu gekauft werden, sondern es funktioniert als Abonnement. Entgegen vorheriger Vermutungen soll es aber ein Monats- und nicht Jahresabo werden. Dementsprechend ist es monatlich und nicht nur jährlich kündbar. Was mit bestehenden ÖPNV-Abonnements passieren wird, ist noch unklar.

Geltungsbereich 49-Euro-Ticket: Wo ist das Deutschlandticket gültig? Welche Züge kann man nutzen?

Die Erhaltung des bundesweit einheitliche Tarifsystems ist eines der Hauptanliegen des Deutschlandtickets. Genau wie das 9-Euro-Ticket wird das neue Abo für 49 Euro im Monat also im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in ganz Deutschland gelten. Somit wird man mit dem Deutschlandticket alle lokalen sowie regionalen Busse und Bahnen (Straßenbahn/U-Bahn, S-Bahn, Regionalzüge) in der gesamten Bundesrepublik nutzen können. Das gilt somit auch für den Regionalverkehr der Deutschen Bahn, also RE- und RB-Züge.

Ein symbolhaftes 49-Euro-Ticket ist auf einem Handy zu sehen.
Das 49-Euro-Ticket soll langfristig nur digital angeboten werden. © Piero Nigro/ aal.photo/Imago

49-Euro-Ticket im Fernverkehr: Kann man damit auch IC, EC oder ICE fahren?

Nein, den Zug-Fernverkehr wie ICE, IC, EC und Co. wird man mit dem 49-Euro-Ticket nicht regulär nutzen können. Jedoch gibt es in NRW eine Ausnahme, mit dem das 49-Euro-Ticket auch im ICE gilt.

Private Verkehrsunternehmen im 49-Euro-Ticket: Ist Flixtrain/Flixbus mit dabei?

Aktuell ist noch unklar, ob womöglich auch private Verkehrsunternehmen ins 49-Euro-Ticket eingebunden werden. Beim 9-Euro-Ticket war dies nicht der Fall. Jedoch setzt sich das Unternehmen Flix SE (Inhaber von Flixbus und Flixtrain) dafür ein, dass zumindest seine Fernbusse Teil des neuen bundesweiten ÖPNV-Tickets werden. „Flix möchte sein nationales Fernbusangebot für Nutzerinnen und Nutzer eines möglichen 9-Euro-Nachfolgetickets bereitstellen, um die Lücke zwischen Regional- und Fernverkehr zu schließen“, sagte Geschäftsführer André Schwämmlein bereits Anfang September 2022.

Das Unternehmen hinter Flixbus kritisierte bereits im Frühjahr 2022, dass im 9-Euro-Ticket gerade im ländlichen Raum Direktverbindungen in Großstädte fehlten. „Wenn ein künftiges ‘Klimaticket’ vollständig und für alle verfügbar sein soll, gilt: Ohne Fernbus geht es nicht. Wir stehen bereit, um die Verkehre zu entlasten“, sagt Schwämmlein.

Gültigkeit 9-Euro-Ticket-Nachfolger: Wie lange gilt das 49-Euro-Ticket?

Das Deutschlandticket ist grundsätzlich als dauerhaftes Angebot geplant und somit ist die Gültigkeit nicht zeitlich begrenzt. Anders sieht es jedoch mit dem Preis aus. Die 49 Euro pro Monat sollen erstmal für eine „Einführungsphase“ von zwei Jahren gelten. Danach könnte es theoretisch teurer werden. Denn Bund und Länder planen eine „Dynamisierung“ in Form eines automatischen Inflationsausgleichs. Jedoch erklärte Bundesverkehrsminister Volker Wissing auch: Je mehr Menschen das Ticket kauften, umso größer sei die Chance, dass es nicht teuer werde. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sich der Preis des 49-Euro-Tickets deutlich schneller auf z.B. 69 Euro erhöhen könnte.

49-Euro-Ticket kaufen: Ab wann ist es erhältlich?

Das ist noch unklar, da auch das genaue Startdatum für das Deutschlandticket noch nicht final feststeht. Der Verkauf des 49-Euro-Tickets wird aber laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rund vier Wochen vor Einführung des bundesweiten ÖPNV-Abos selbst beginnen. Bei Start am 1. Mai 2023, wäre das also Anfang April 2023. Auch wenn das Deutschlandticket ein sehr gutes Preis/Leistung-Verhältnis hat, lohnt sich das 49-Euro-Ticket nicht für alle Abo-Inhaber.

49-Euro-Ticket nur digital kaufen? In welcher Form und wo es angeboten wird

Im Gegensatz zum 9-Euro-Ticket wird das 49-Euro-Ticket langfristig „papierlos“, also digital angeboten. Somit soll es online gekauft und per Smartphone-App genutzt werden können. „Wir wollen niemanden überfordern, aber das mit dem Nadeldrucker ausgedruckte Papierticket ist nicht die Zukunft“, sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing T-Online. Daneben wird es aber wohl auch eine analoge Plastikkarte im „Scheckkartenformat“ geben. Diese seien ebenfalls digital lesbar, aber könnte auch am Schalter gekauft werden.

Zum Start könnte es das Deutschlandticket aber womöglich doch noch als Papierfahrkarte angeboten werden. „Nicht jedes Unternehmen hat durchdigitalisierte Vertriebssysteme und viele Jobtickets oder Semester- und Schülertickets laufen noch als Papierfahrscheine. Da braucht es eine Übergangsfrist: aus unserer Sicht bis Jahresende [2023]“, sagt Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Auch die Bundesländer sind für eine solche Lösung, damit der Start des 49-Euro-Tickets nicht noch weiter verzögert wird. Wissing ist bisher jedoch strikt dagegen.

Neben dem digitalen Wege, wie zum Beispiel in der offiziellen App, kann das Deutschlandticket auch an Schaltern oder anderen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen erworben werden.

49-Euro-Ticket kaufen: Ist es übertragbar?

Nein, das Deutschlandticket ist personalisiert und somit nicht auf andere Personen übertragbar.

Gilt das 49-Euro-Ticket auch für Studenten oder kommt ein „29-Euro-Bildungsticket“?

Wie sich das bundesweite Deutschlandticket für Studierende auswirken wird, ist aktuell noch ziemlich unklar. Diese zahlen mit ihrem Semesterbeitrag aktuell bereits für ein ÖPNV-Abo (Semesterticket), dieses ist regional aber auf das jeweilige Bundesland begrenzt. Laut den Verkehrsunternehmen könnte die Leistung des Semestertickets aber genau wie beim 9-Euro-Ticket einfach auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. Eine Kostenreduzierung ist derweil unwahrscheinlich, da Studierende umgerechnet weniger als 49 Euro im Monat für Mobilität bezahlen.

Für den Fall, dass die Leistung des Semestertickets nicht ausgeweitet wird, fordern mittlerweile Studierendenvertretungen aus dem ganz Deutschland ein „29-Euro-Bildungsticket“ für Studierende, Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende. Viele Studierende könnten sich das geplante 49-Euro-Ticket nicht leisten, heißt es in einer von dem AStA der Universität Oldenburg stellvertretend veröffentlichten Papier. Dahinter stehen vor allem Studierendenvertretungen aus Nord- und Ostdeutschland, aber auch einige aus anderen Bundesländern. Unter anderem Bayern hat bereits angekündigt, ein solches 29-Euro-Ticket für Studierende und Azubis einführen zu wollen.

49-Euro-Ticket: Was ist mit Schülern, Rentnern oder Sozialleistungsempfängern?

Bereits vor der Ankündigung des 49-Euro-Ticket wurde von vielen Seiten kritisiert, dass der Preis für Menschen mit wenig Geld immer noch recht hoch ausfällt. Aktuell ist unklar, ob es für Schüler, Rentner oder Sozialleistungsempfänger eventuell ein günstigeres Alternativ-Angebot geben wird. Im Eckpunktepapier vor der Verkehrsministerkonferenz (12./13. Oktober 2022) war auch die Rede von einem 29-Euro-Ticket für einkommensschwache Menschen, jedoch unter der Prämisse, dass alle anderen 69 Euro im Monat zahlen.

Während es lokal bereits genau solche Ansätze gibt, wie zum Beispiel mit dem Sozialticket in Bonn, werden nun zumindest auch günstigere regionale ÖPNV-Abos geplant. So hat das Berlin bereits angekündigt, „sozial gestaffelte“ ÖPNV-Angebot einzuführen. Mittlerweile ist klar: Neben dem bereits existierenden 29-Euro-Ticket für alle, führt das Bundesland ab Januar 2023 ein Sozialticket für 9 Euro im Monat ein. Auf dieses sollen rund 650.000 Menschen in der Hauptstadt Anspruch haben. Beide Tickets gelten vorerst bis Ende März 2023.

Im Saarland können derweil Schülerinnen und Schüler, Azubis und Freiwilligendienstleistende künftig mit dem „Junge-Leute-Ticket“ für 365 Euro im Jahr (30,40 Euro im Monat) durch ganz Deutschland fahren. Wann genau das zusätzliche Abo kommen soll, steht zwar noch nicht fest, der 1. Mai 2023 als Starttermin ist aber nicht ausgeschlossen.

Gibt es eine Mindestlaufzeit für das 49-Euro-Ticket im Abonnement?

Die Mindestlaufzeit für das 49-Euro-Ticket beträgt einen Monat. Es ist also monatlich kündbar.

Kann ich mit dem Deutschlandticket mein Fahrrad mitnehmen?

Nein, für die Beförderung eines Fahrrades mit dem 49-Euro-Ticket benötigen Fahrgäste, je nach Fahrstrecke, ein separates Ticket. Hier müssen sich Fahrgäste vor Fahrtantritt erkundigen, welche Bedingungen für ihre Wegstrecke gelten.

Was tun, wenn man sein Deutschlandticket verloren hat?

Da es sich beim Deutschlandticket um ein Abo handelt, bekommen Fahrgäste zu Beginn eines jeden Monats ihr neues Ticket per E-Mail. Dieses Dokument kann man sich jederzeit erneut ausdrucken. Zusätzlich wird das Ticket im persönlichen Login-Bereich zur Verfügung stehen.

49-Euro-Ticket: Finanzierung – worüber wurde diskutiert? Wo lag das Problem?

Lange Zeit stand dem Deutschlandticket vor allem die ungeklärte Finanzierungsfrage im Weg. So hatte unter anderem der VRR sogar mit einem Boykott des 49-Euro-Tickets gedroht. Auf eine entsprechende Finanzierung einigten sich Bund und Länder jedoch am 2. November 2022. Der Bund und Länder stellen jeweils 1,5 Milliarden für den 9-Euro-Ticket-Nachfolger zur Verfügung. Die Bundesländer hatten ihren Beitrag aber an eine Erhöhung der Gelder für Erhalt und Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) geknüpft.

Nach langem Streit wurde dabei ein Kompromiss für das Deutschlandticket gefunden. Dieser sieht nun vor, die sogenannten Regionalisierungsmittel um eine Milliarde Euro pro Jahr zu erhöhen. Von 2023 an sollen die Regionalisierungsmittel jährlich um drei Prozent erhöht werden. Bisher waren es 1,8 Prozent.

NRW-Alternative zu 49-Euro-Ticket: Land und VRR offen für günstigeres Regional-Abo

Bereits im Sommer 2022 hatten die Grünen neben einem bundesweiten 49-Euro-Ticket auch günstigeren Regional-Tickets für 29 Euro im Monat vorgeschlagen. Obwohl davon mittlerweile nicht mehr die Rede ist, hat NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer immer wieder betont, dass für ihn neben dem 49-Euro-Ticket in NRW auch ein solches extra „NRW-Ticket“ weiterhin denkbar sei.

Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der größte Verkehrsbund in NRW, ist offen für ein solches Regional-Abo. „Ein solcher Gedanke würde naheliegen, auch weil wir ja ein so großes Bundesland sind“, sagt VRR-Vorstand Jose Luis Castrillo der Rheinischen Post. Auch die NRW-SPD hatte immer wieder ein 365-Euro-Jahresticket gefordert. Aktuell gibt es aber keine konkreten Planungen für ein zusätzliches regionales ÖPNV-Abo in NRW.

49-Euro-Ticket: Was machen die Bundesländer bereits zur 9-Euro-Ticket-Nachfolge?

► NRW: In NRW gab es eine Abo-Aktion nach dem 9-Euro-Ticket, die die einheitlichen Tarifsysteme teilweise beibehalten hatte. Menschen mit ÖPNV-Abo konnten bis Ende 2022 in ganz NRW kostenfrei den Regional- und Nahverkehr nutzen – allerdings nur am Wochenende, Feiertagen und Ferien.

Berlin: Einen Schritt weiter geht derweil Berlin. Dort gibt es seit Oktober 2022 bereits ein regionales 29-Euro-Tickets. Dieses kann im Geltungsbereich AB innerhalb Berlins genutzt werden. Eigentlich sollte es nur bis Ende Dezember 2022 gelten, wurde aber auf Ende März 2023 verlängert. Zudem hat das Bundesland im Januar 2023 ein Sozialticket für 9 Euro im Monat eingeführt, das ebenfalls bis mindestens Ende März 2023 gelten soll.

49-Euro-Ticket in NRW: Was Reisende in Köln, Düsseldorf und Bonn wissen müssen

(os/spo mit dpa und AFP) Dieser Text wird laufend aktualisiert.

Auch interessant