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Vollsperrung der A1: Massive Schäden – „überaus komplex“

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Von: Jana Wehmann

Auf der Autobahn A1 ist ein Teil der Fahrbahn und der Lärmschutzwand in die Erft gestürzt.
Auf der Autobahn A1 ist ein Teil der Fahrbahn und der Lärmschutzwand in die Erft gestürzt. © David Young/dpa

Das Unwetter in NRW hat massive Schäden auf den Autobahnen angerichtet. Durch Überschwemmungen ist die A1 bei Köln und Leverkusen teils gesperrt.

Köln/Düsseldorf – Der Starkregen in NRW hat auf den Straßen für Chaos, Vollsperrungen und Behinderungen gesorgt. Während rund um Köln, Düsseldorf und Leverkusen zahlreiche Autobahnen von Überschwemmungen betroffen waren, trifft es die Autobahn 1 besonders stark. Der langanhaltende Regen und das Hochwasser sorgten nicht nur für Vollsperrungen auf den Autobahnen A1 und A61, sondern verursachten immense Schäden. Die Reparaturen der A1 und A61 könnten Monate andauern.

Die Experten der Autobahn GmbH erfassen und bewerten weiterhin mit Unterstützung externer Experten die Lage. Schon jetzt steht aber fest: Das Schadensausmaß sei „überaus komplex“, so die Autobahn GmbH Rheinland in einer Mitteilung. Insgesamt seien im Rheinland etwa 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen.

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Zwar habe sich die Lage auf den Straßen leicht entspannen können, allerdings sei die Situation „sehr komplex“, so die Autobahn GmbH. Während die für die Region wichtige Strecke auf der A1 zwischen Wermelskirchen und dem Autobahnkreuz Leverkusen wieder befahrbar ist, sieht die Situation auf der A61 schwierig aus. So ist auf der A61 zwischen dem Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim teilweise „überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden“, so die Autobahn GmbH Rheinland. Wann mit den Reparaturarbeiten etwa an der stark beschädigten Autobahn 61 begonnen werden könne, sei noch nicht abzusehen, so die Autobahn GmbH am Mittwoch (21. Juli).

Andere Vollsperrungen, zum Beispiel auf der A1 im Kölner Westen oder auf der A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal, konnten in den vergangenen Tagen ebenfalls schnell beseitigt werden. Allerdings könne die Autobahn GmbH Rheinland zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Zahlen und Daten zum konkreten Schadensausmaß nennen. Die Lage auf den Autobahnen müsse noch abschließend bewertet werden.

Doch nicht nur die Autobahnen sind schwer vom Unwetter getroffen, auch sorgt das Hochwasser für Ausfälle und Störungen auf der Schiene im Fernverkehr. Allein in Nordrhein-Westfalen sind etwa 600 Kilometer Gleise betroffen, auch bei der Deutschen Bahn laufen die Schadensermittlungen auf Hochtouren. (jaw)

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 5. August inhaltlich ergänzt und aktualisiert.

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