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A2 bei Hamm: Braunkohlestaub nach Unfall ausgetreten – Ursache ein internistischer Notfall?

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Unfall auf einer Autobahn.
Auf der A2 bei Hamm gab es einen Unfall mit Braunkohlestaub (Symbolbild). © Jonas Walzberg/dpa

Die A2 bei Hamm in Richtung Hannover war gestern bis in die Nacht gesperrt. Nach einem Unfall ist aus einem Lkw Braunkohlestaub ausgetreten. Jetzt gibt es Infos zur Unfallursache.

Update, 17. Dezember, 11:39 Uhr: Für den Unfall mit einem Gefahrguttransporter auf der A2 bei Hamm könnte laut Polizeiangaben ein internistischer Notfall des 59-jährigen Lkw-Fahrers verantwortlich gewesen sein. „Der aus Werl stammende Mann befindet sich aktuell im Krankenhaus“, berichtet ein Polizeisprecher am Freitagvormittag. Der leicht entflammbare Braunkohlestaub musste von einem Spezialfahrzeug aufgesaugt werden. Die Reinigung der Fahrbahn dauerte bis etwa 2 Uhr nachts.

Sperrung auf A2 bei Hamm: Braunkohlestaub tritt nach Unfall aus Lkw aus

Erstmeldung vom 16. Dezember, 19:43 Uhr:

Dortmund/Hamm – Die A2 bei Hamm bleibt bis in die Nacht voll gesperrt. Der Grund: Nach einem Unfall ist aus einem Transporter Braunkohle-Staub ausgetreten. Nachdem die A2 bereits in beide Fahrrichtungen voll gesperrt wurde, muss nun die Fahrbahn in Richtung Hannover gereinigt werden, so die Polizei Dortmund. Dafür bleibt die A2 bei Hamm in Richtung Hannover dicht.

A2 Hamm Sperrung in Richtung Dortmund: Braunkohlestaub auf Fahrbahn

Ein 53-Jähriger war am Donnerstagvormittag (16. Dezember) gegen 10:17 Uhr mit seinem Sprinter auf dem mittleren Fahrstreifen auf der A2 in Richtung Hannover unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hamm und auf unmittelbarer Höhe Mannes wechselte ein mit Gefahrgut beladener Transporter die Spur, heißt es in der Polizeimeldung.

Obwohl der 53-jährige Paderborner noch versuchte auszuweichen, kollidierten die beiden Fahrzeuge. Dadruch wurde der Sprinterfahrer nach links in die Betonschutzwand abgedrängt, so die Polizei. Der Transporter setzte anschließend seine Fahrt fort.

Aus bislang ungeklärten Gründen öffnete sich nach dem Zusammenstoß ein Verschlusshebel an einer Klappe des Transporters. „Durch diese trat offensichtlich Braunkohlenstaub aus, der sich auf einer Länge von etwa fünf Kilometern erstreckte. Genau die Fahrtstrecke, die der 59-Jährige aus Werl noch zurücklegte, bevor er auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam“, erklärt die Polizei Dortmund. Hinter der Raststätte Rhynern entwickelte sich eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung.

Vollsperrung A2 bei Hamm: Umleitung bis in die Nacht

Kurz nach dem Unfall war die A2 für etwa eine Stunde in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Gegen 11:30 Uhr habe die Polizei die Fahrbahn in Richtung Oberhausen wieder freigeben können.

„Die Reinigungsarbeiten in Richtung Hannover dauern voraussichtlich noch bis in die Nachtstunden an“, so die Polizei Dortmund. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Hamm abgeleitet. (jaw/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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