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A59/Bonn: Suche nach Fliegerbomben – erst dann kann dort gebaut werden

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Von: Benjamin Stroka

Ein Baustellenschild und die A59 zwischen Bonn und Sankt Augustin (Montage).
Bevor die A59 bei Bonn zur Dauerbaustelle wird, muss der Boden auf Fliegerbomben untersucht werden (Symbolbilder/ZRW-Montage). © Jan Woitas /dpa & Manngold/Imago

Auf der A59 wird zwischen Bonn und Sankt Augustin nach Fliegerbomben gesucht. Die Arbeiten laufen vor dem geplanten Ausbau der Autobahn. Es drohen Engpässe.

Bonn/Sankt Augustin – Die für Stau sehr anfällige A59 zwischen den Dreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Geplant sind vier, statt der bislang drei Fahrspuren in jede Richtung. Bevor der Ausbau beginnen kann, muss aber zunächst der Boden unter der Autobahn untersucht werden. Unter anderem wird auch nach möglichen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht.

A59 zwischen Bonn und Sankt Augustin – das Wichtigste im Überblick

A59: In den nächsten Monaten drohen Engpässe zwischen Bonn und Sankt Augustin

In den kommenden Monaten sollen Bohrungen diesen Baugrund auf der A59 genauer erkunden, wie die zuständige Autobahn GmbH jetzt mitteilte. Diese Arbeiten seien nötig, „um die Planungen möglichst ideal an die vorhandenen Gegebenheiten anpassen zu können“, heißt es dort. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass sich keine bösen Überraschungen in Form von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg unterhalb der Autobahn befinden. Ansonsten wäre zunächst eine Bombenentschärfung nötig, bevor die Bauarbeiten an der A59 überhaupt beginnen könnten.

Aufgrund dieser sogenannten Baugrunduntersuchungen wird es in den nächsten Monaten mehrfach Engpässe geben. Wann genau, steht noch nicht fest. Das hänge von den weiteren Planungen ab. Die Autobahn GmbH betont aber, dass man die Arbeiten so takten wolle, dass „alle Einschränkungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden“. Besonders der Berufsverkehr auf der A59 zwischen Köln und Bonn soll nicht beeinträchtigt werden.

Die Baugrunduntersuchung mit der Suche nach Fliegerbomben ist gängige Praxis vor solch umfangreichen Bauarbeiten. Auch bei der gesperrten A45-Brücke Rahmede bei Lüdenscheid wurde im April im Vorfeld geplanter Bauarbeiten nach Fliegerbomben gesucht. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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