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Vollsperrung der A61: Teilweise „keine Fahrbahn mehr vorhanden“

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Von: Jana Wehmann

Die Fahrbahn auf der Autobahn 61 ist nach dem Unwetter in NRW eingebrochen.
Die Fahrbahn auf der Autobahn 61 ist nach dem Unwetter in NRW eingebrochen. © Marius Becker/dpa

Das Unwetter in NRW hat massive Schäden auf den Autobahnen A1 und A61 angerichtet. Durch Überschwemmungen ist die A61 bei Köln und Kerpen teils gesperrt.

Köln/Düsseldorf – Chaos, Vollsperrungen und Stau prägten die Lage auf den Autobahnen im Rheinland in den vergangenen Tagen. Das Unwetter in NRW sorgte nicht nur für überschwemmte Straßen, sondern auch Autobahnen. Besonders stark trifft es neben der Autobahn 1 auch die Autobahn 61. Der langanhaltende Regen und das Hochwasser sorgten teils für Vollsperrungen auf den beiden Autobahnen und versuchten immense Schäden. Die Reparaturen der A1 und A61 könnten Monate andauern. Insgesamt seien im Rheinland etwa 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen.

Da die Lage auf den Autobahnen „dynamisch“ sei, laufe die Schadenserfassung noch immer. Zwar bewerten die Experten der Autobahn GmbH die aktuelle Lage auf den Autobahnen bereits, allerdings sei das Schadensausmaß „überaus komplex“, so die Autobahn GmbH Rheinland in einer Mitteilung.

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Obwohl die Lage auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen sehr dynamisch sei, habe sich die Lage leicht entspannen können. Während die für die Region wichtige Strecke auf der A1 zwischen Wermelskirchen und dem Autobahnkreuz Leverkusen wieder befahrbar ist, sieht die Situation auf der A61 schwierig aus. So ist auf der A61 zwischen dem Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim teilweise „überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden“, so die Autobahn GmbH Rheinland. Wann mit den Reparaturarbeiten etwa an der stark beschädigten Autobahn 61 begonnen werden könne, sei noch nicht abzusehen, so die Autobahn GmbH am Mittwoch (21. Juli)

Andere Vollsperrungen, zum Beispiel auf der A1 im Kölner Westen oder auf der A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal, konnten in den vergangenen Tagen ebenfalls schnell beseitigt werden. Dennoch hat das Unwetter auch zu massiven Schäden auf der A1 geführt. Aufgrund der komplexen Lage könne die Autobahn GmbH allerdings noch keine Zahlen und Daten zum konkreten Schadensausmaß nennen. Die Lage auf den Autobahnen müsse noch abschließend bewertet werden.

Doch nicht nur die Autobahnen sind schwer vom Unwetter getroffen, auch sorgt das Hochwasser für Ausfälle und Störungen auf der Schiene im Fernverkehr. Allein in Nordrhein-Westfalen sind etwa 600 Kilometer Gleise betroffen, auch bei der Deutschen Bahn laufen die Schadensermittlungen auf Hochtouren. (jaw)

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. Juli inhaltlich ergänzt und aktualisiert.

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