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Nach Abellio-Aus: Notfall-Fahrplan startet – diese Zuglinien fahren nicht

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Von: Johanna Werning

Ein Zug von Abellio fährt in Düsseldorf ein.
Auf mehreren Abellio-Verbindungen gibt es Einschränkungen (Symbolbild) © Rüdiger Wölk/Imago

Nach dem Aus von Abellio greift nun der große Notfall-Fahrplan in NRW. Auf den Linien RE 11, RB 35 und RB 48 kommt es zu enormen Einschränkungen. Der Überblick

Hagen – Reisende und Pendler in Nordrhein-Westfalen bekommen die Folgen des Abellio-Marktaustritts in der kommenden Woche zu spüren. Am Montag (17. Januar) tritt der größte Teil des Übergangsfahrplans in Kraft, der auf wichtigen Abellio-Linien weniger Züge und S-Bahnen vorsieht als im normalen Betrieb.

Nach Abellio-Aus: Notfall-Fahrplan startet – diese Zuglinien fahren nicht

Ab dann fährt der RE11 nicht mehr zwischen Düsseldorf und Essen, Fahrgäste sollen auf andere Linien umsteigen. Die Regionalbahn 35 von Mönchengladbach nach Gelsenkirchen wird ebenfalls eingestellt. Grund für das ausgedünnte Angebot sind Personalengpässe bei Abellio, dessen Beschäftigte ab Februar für andere Bahnfirmen arbeiten sollen und dafür Schulungen bekommen.

Auf anderen Strecken werden weniger Bahnen eingesetzt. So sind es bei der S7 (Wuppertal - Solingen) nur noch zwei Bahnen pro Stunde und nicht mehr drei. Die RB46 von Bochum nach Gelsenkirchen wird auf Schienenersatzverkehr – also Busse – umgestellt. Auf anderen Strecken kommt es zu weiteren Einschränkungen. Fahrgästen wird empfohlen, sich mit der Mobil.NRW-App über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Nach Abellio-Aus: So geht es mit dem NRW-Zugverkehr weiter

Ein erster Teil des Übergangsfahrplans startete bereits am 8. Januar, am 10. Januar folgte der nächste Schritt. Am Montag folgt das Gros der Maßnahmen. Ihr Schwerpunkt betrifft den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), für den Abellio bisher 80 Prozent seiner Leistungen erbringt. Die restlichen Fahrten finden in den Gebieten der beiden anderen Verbundorganisationen in NRW statt, also des Nahverkehrs Rheinland (NVR) und des Nahverkehrs Westfalen-Lippe (NWL).

Abellio ist finanziell schwer angeschlagen. Nachverhandlungen mit den Verkehrsverbünden über bessere Konditionen zerschlugen sich, wodurch das Aus von Abellio mit zuletzt 1080 Beschäftigen besiegelt wurde. Am 1. Februar übernehmen planmäßig DB Regio und zwei weitere Bahnunternehmen die Strecken der Abellio Rail GmbH, danach ist das bisher zweitwichtigste Regionalbahnunternehmen in NRW Geschichte. Der Übergangsfahrplan gilt bis Ende Februar.(jw dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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