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Abellio-Aus: Landtag diskutiert über Bahnverkehr in NRW

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Ein Zug von Abellio steht im Hauptbahnhof.
Abellio ist das zweitwichtigste Bahnunternehmen in NRW – steckt aber in einer finanziellen Krise (Symbolbild). © Rene Traut/dpa

Wie geht es mit den Bahnstrecken des angeschlagenen Unternehmens Abellio in NRW weiter? Dazu diskutiert am Freitag der Landtag in Düsseldorf.

Düsseldorf – Der NRW-Landtag beschäftigt sich am Freitag (26. November, 10:00 Uhr) auf Antrag der SPD-Fraktion in einer Aktuellen Stunden mit dem finanziell angeschlagenen Eisenbahnunternehmen Abellio.

Abellio-Aus wird im Landtag diskutiert: Um diese Bahnstrecken in NRW geht es

Abellio-Aus: Wer übernimmt ab Februar die Strecken?

Die Firma ist nach der DB Regio das zweitwichtigste Bahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Etwa jeder sechste Zugkilometer im Schienen-Personennahverkehr des Landes entfällt auf die Tochter der niederländischen Staatsbahn, die wichtige Linien wie den RE1 von Aachen nach Hamm, den RE19 von Düsseldorf nach Kassel und die S2 von Dortmund nach Essen betreibt. Abellio durchläuft derzeit wegen finanzieller Probleme ein sogenanntes Schutzschirmverfahren. Dabei wird das Unternehmen nach Regeln des Insolvenzrechts saniert.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) will am 9. Dezember entscheiden, wer den Notbetrieb der Strecken ab Februar übernimmt. Die SPD will von der Landesregierung wissen, wie sie künftig verlässlichen Bahnverkehr in NRW sicherstellen will. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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