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Hitzewelle: Bahntickets flexibel nutzen – was Reisende jetzt wissen müssen

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Von: Oliver Schmitz

Die Deutsche Bahn reagiert auf die Hitzewelle in Deutschland. Fahrgäste können ihre Zugfahrten aktuell einfach verschieben. Alle Änderungen im Überblick.

Köln – Wegen der aktuellen Hitzewelle in Deutschland hat die Deutsche Bahn eine Sonderkulanz-Regelung angekündigt. Da die Temperaturen am Dienstag (19. Juli) und Mittwoch (20. Juli) teils bis oder gar über 40 Grad erreichen können, könne alle Reisenden ihre Zugfahrten kurzzeitig flexibel verschieben. Dienstag könnte sogar der heißeste Tag des Jahres werden.

Deutsche Bahn: Hitzewelle – Zugbindung aufgehoben, kostenfreie Stornierung

Die Sonderkulanz-Regelung ermöglicht es, die Fernverkehrs-Tickets statt am 19. oder 20. Juli auch flexibel in den kommenden Tagen zu nutzen. Durch die Aufhebung der Zugbindung in Deutschland, können alle Fahrgäste nicht dabei nur andere ICE und Co., sondern auch die Nahverkehrs-Züge (RE, RB, IRE und S-Bahn) für die Weiterfahrt nutzen. Ganz ähnlich funktioniert das neue „Egal-Wohin-Ticket“ der Deutschen Bahn, was es aktuell bei Edeka zu kaufen gibt.

Einer der Nachteile der Sonderkulanz: die sogenannte „Cityfunktion“ der Deutschen Bahn ist nicht enthalten. Diese ermöglicht es vor oder nach einer Fernverkehrs-Fahrt den ÖPNV kostenlos zu nutzen. Somit muss für die An- oder Abreise zum Bahnhof am neuen Reisetag ein extra Ticket gekauft werden.

Hitzewelle in Deutschland: Deutsche Bahn rechnet mit Ausfällen und Verspätungen

ICE unter blauem Himmel und Sonnenschein.
Mit der Sonderkulanzregelung der Deutschen Bahn ist wegen der Hitzewelle in Deutschland die Zugbindung aufgehoben. (Symbolbild) © Wolfgang Kumm/dpa

Mit der Sonderkulanz-Regelung reagiert die Deutsche Bahn auf die Meldungen des Deutschen Wetterdienstes, der vor einer starken Wärmebelastung durch Hitze warnt. Infolgedessen rechnet das Unternehmen damit, dass es „am 19. und 20.07.2022 zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen“ kann. Konkret sind somit viele Verspätungen oder Zugausfälle möglich. Deshalb sollen sich Fahrgäste vor der Fahrt immer über den aktuellen Stand informieren. (os) Tipp: Fair und verlässlich informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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