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S-Bahn Köln: Fahrplan, Liniennetz, Linien, Ausbau

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S-Bahn am Kölner Hauptbahnhof
S-Bahn am Kölner Hauptbahnhof © Rüdiger Wölk / IMAGO

Die S-Bahn Köln besteht in ihrer heutigen Form und unter ihrer gegenwärtigen Bezeichnung seit dem Jahr 2005. Sie wird durch die Bahntochter DB Regio betrieben.

Köln – Am 1. Juni 1975 beginnt die Geschichte der S-Bahn Köln. An diesem Tag wurde die Linie S11 in Betrieb genommen. Sie verkehrte in der ersten Zeit lediglich zwischen dem Kölner Stadtbezirk Köln-Chorweiler und Bergisch Gladbach (Rheinisch Bergischer Kreis). In den folgenden Jahrzehnten erweiterte die Deutsche Bahn beziehungsweise deren Tochterunternehmen, die DB Regio, das S-Bahn-Netz über verschiedene Ausbaustufen bis zum heutigen Netz der S-Bahn Köln.

S-Bahn Köln: Die Geschichte des S-Bahn-Netzes

Nachdem bereits seit 1975 die S11 eine Hauptstrecke des heutigen Netzes der S-Bahn Köln bediente, folgten drei Ausbaustufen. Der erste Ausbau fand in der Zeit zwischen 1984 und 1990 statt. Damals setzte die Deutsche Bahn zunächst auf den folgenden vier Strecken neue S-Bahnen ein:

Anschließend kam es zu einer Verlängerung der S11-Strecke bis nach Düsseldorf über Neuss und Köln-Worringen.

Die zweite Ausbaustufe wurde von 1991 bis 2002 durchgeführt. In deren Rahmen erweiterten die Verantwortlichen die Strecken der S6 und der S12, sodass sie Teil des Versorgungsgebietes der späteren S-Bahn Köln wurden.

Als dritte Ausbaustufe kam schließlich im Dezember 2002 die neue S-Bahn S13 hinzu, die von Köln-Deutz nach Düren fuhr. Darüber hinaus wurden in der dritten Ausbauphase der ICE- und S-Bahn-Verkehr systematisch voneinander getrennt, unter anderem durch eine andere Streckenführung und den Bau neuer Bahnhöfe. Seit 2020 hat die Deutsche Bahn die Linie S13 in die Linien S12 oder S19 umbenannt.

S-Bahn Köln: Die Entstehung des Namens des S-Bahn-Netzes

Erst 2005 anlässlich des im gleichen Jahr in Köln stattfindenden Weltjugendtages führte die Deutsche Bahn die Bezeichnung S-Bahn Köln ein. Zunächst diente der neue Namen als Netzbezeichnung in Fahr- und Netzplänen. Drei Jahre später wurden auch die Fahrzeuge des S-Bahn-Netzes mit diesem Namen versehen.

S-Bahn Köln: Das heutige S-Bahn-Netz

Gegenwärtig (Stand April 2021) besteht das S-Bahn-Netz der S-Bahn Köln, das von der DB Regio betrieben wird, aus den folgenden Linien:

S-Bahn Köln: Die Fahrpläne und Taktungen der S-Bahn-Linien

Insgesamt hat das Netz der S-Bahn Köln eine Länge von 239 Kilometern. An den Strecken befinden sich 65 Stationen, davon fünf Fernbahnhöfe sowie drei Tunnelbahnhöfe.

Die einzelnen S-Bahnen, die zu diesem S-Bahn-Netz gehören, fahren in unterschiedlicher Taktung. Gegenwärtig weisen die Abfahrtzeiten der S11 mit nur 20 Minuten den geringsten Abstand auf. Die S12 verkehrt werktags im Stundentakt und an Sonntagen jede halbe Stunde. Der Fahrplan der S19 hat eine Taktung von 60 Minuten und die S23 verkehrt auf unterschiedlichen Streckenabschnitten alle 15, 30 beziehungsweise 60 Minuten.

S-Bahn Köln: Die Fahrzeuge

Die DB Regio setzt im S-Bahn-Netz der S-Bahn Köln die folgenden Fahrzeuge ein:

Bei allen Fahrzeugen handelt es sich um Diesel-Triebwagen in Leichtbauweise.

S-Bahn Köln: Die Zugehörigkeit zu Verkehrsverbünden

Die S-Bahn Köln gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der am 1. September 1987 gegründet wurde. Es handelt sich bei dieser Organisation um einen der größten deutschen Verkehrsverbünde. Das von ihm mit Schienennahverkehr versorgte Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 5.000 Quadratkilometern. In dieser Region leben 3,3 Millionen Menschen.

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