1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Verkehr

S-Bahn S28 Wuppertal – Kaarster See: Fahrplan, Strecke, Haltestellen

Erstellt: Aktualisiert:

S28 Richtung Wuppertal
S28 Richtung Wuppertal © Rüdiger Wölk / IMAGO

Seit Dezember 2020 verbindet die S-Bahn Rhein-Ruhr Linie S28 die Landeshauptstadt Düsseldorf mit Mettmann und Wuppertal in östlicher, Neuss und Kaarst in westlicher Richtung. Die Strecke ist Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und ein Bestandteil der Regiobahn.

Düsseldorf – Pendler können seit Dezember 2020 dank der Linie S28 der S-Bahn Rhein-Ruhr von Wuppertal über Düsseldorf bis nach Kaarst fahren. Die S-Bahn der Regiobahn wird dank eines neuen Verkehrsvertrags vorläufig bis 2026 Pendler und Ausflügler im 20-Minuten-Takt befördern.

S-Bahn S28: Direktverbindung zwischen Wuppertal und Kaarst

Die S-Bahn Rhein-Ruhr S28 ist eine praktische Direktverbindung der wichtigsten Städte im Bergischen Land mit den Rheinmetropolen Düsseldorf und Neuss. Betrieben wird die Linie von der Regiobahn – kein auswärtiger Investor, sondern eine Fahrbetriebsgesellschaft mbH, die von den beteiligten Städten und Kreisen gegründet wurde. Die Fahrgastzahlen stiegen von gut 500 Personen täglich 1998 auf heute 23.000 Nutzer pro Tag, ein Indiz für den Erfolg des Angebots und die Beliebtheit der Strecke.

Die 1992 gegründete Gesellschaft übernahm zunächst zwei Strecken von der Deutschen Bahn und begann ab 1999 mit der Personenbeförderung auf der Strecke zwischen Mettmann und Kaarst – ein Vorläufer der heutigen S28. Die Ausweitung bis nach Wuppertal wurde bereits 2005 beschlossen, mit den notwendigen Bauarbeiten wurde jedoch aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten erst 2014 begonnen. Seit Dezember 2020 verkehrt die S28 im Normalbetrieb überwiegend im 20-Minuten-Takt werktags, am Wochenende in Intervallen von meistens 30 Minuten und nicht zu allen Tageszeiten auf ganzer Länge.

S-Bahn S28: Endstationen, Haltestellen, Fahrplan

Nach erfolgreicher Beendigung der Bauarbeiten bei Bilk verkehrt die S28 nunmehr ungebrochen auf einer Strecke, die vom Bergischen Land in die Rheinische Tiefebene führt und wieder zurück – und dabei die wichtigsten Städte im westlichen Teil des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zwischen den Endstationen Kaarster See und Wuppertal Hbf miteinander verbindet. Der Betrieb beginnt gegen 4:30 Uhr am Morgen und endet gegen Mitternacht, kommt also auch den Anforderungen von Pendlern im Schichtdienst entgegen. Die Haltestellen der S-Bahn S28 sind nach dem Fahrplan folgende:

Wuppertal, Düsseldorf und Neuss sind Verkehrsknotenpunkte, an denen Reisende auch weiterführende überregionale Verkehrsverbindungen nutzen können. Das macht die S28 zu einem wichtigen Verteiler im westlichen Ruhrgebiet und im Bergischen Land.

S-Bahn Rhein-Ruhr S28: Unterwegs im Verkehrsverbund VRR mit Fahrzeugen vom Typ Integral

Die Strecke, die von der S-Bahn S28 zwischen Wuppertal und Kaarst bedient wird, gehört zum ausgedehnten Streckennetz im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Der VRR ist der Dachverband des öffentlichen Personennahverkehrs im Ruhrgebiet, aber auch am Niederrhein, in einigen Teilen des Bergischen Landes und in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Regiobahn ist einer der Betreiber im Rahmen des VRR.

Das Streckennetz der Regiobahn ist derzeit noch nicht elektrifiziert. Erforderlich wären rund 45 Kilometer Oberleitung. Bis 2026 ist keine Elektrifizierung vorgesehen, auf den Linien, also auch für die S-Bahn S28, verkehren daher Bahnen vom Typ Integral. Die Zahl der Neufahrzeuge dieses Typs soll graduell gesteigert werden, um damit ein erhöhtes Fahrgastaufkommen zu bewältigen. Ein Integral kann 364 Personen aufnehmen und ist mit Rollstuhlrampen, einem behindertengerechten WC, Mehrzweckzonen für Kinderwagen und Fahrräder und modernen Systemen zur Fahrgastinformation ausgestattet. Hinsichtlich der Beschleunigung eignen sich die Fahrzeuge gut für die Nutzung im S-Bahn-Streckennetz, auch die Einstiegshöhe nimmt die geplanten Höhen von 76 cm vorweg, die von der Regiobahn umgesetzt werden sollen.

Auch interessant