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Bahn-Streik: Ausfälle und Verspätungen in NRW auch am Freitag 

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Eine Anzeigetafel in dem Hauptbahnhof von der Nordrhein Westfälischen Landeshauptstadt weist auf den Lokführer-Streik im Personenverkehr hin.
Am Freitag müssen Pendler und Reisende in NRW mit den Folgen des Bahn-Streiks klarkommen. © David Young/dpa

Am Freitag sorgt der Streik der GDL in NRW erneut für leere Gleise. Am zweiten Tag des Bahn-Streiks müssen Reisende mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Düsseldorf – Der Bahnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat auch in Nordrhein-Westfalen am Freitag (3. September) wieder für viele Beeinträchtigungen gesorgt. Reisende müssten nach wie vor mit vollen Zügen, zahlreichen Ausfällen und Verspätungen rechnen, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Freitagmorgen mit.

Die meisten Linien im Regional- und S-Bahnverkehrs fielen im Land aus oder fuhren nur eingeschränkt, wie aus einer Übersicht der Deutschen Bahn hervorging. Nur drei Linien verkehrten nach Plan: Der RE 17 (Hagen-Warburg), die RB 52 (Dortmund-Hagen) und die S5 (Dortmund-Hagen).

Streik: Bahn will Fernverkehr am Wochenende leicht ausweiten

Nach dem gescheiterten Versuch der DB, den Lokführerstreik mit einem Eilantrag vor dem Arbeitsgericht Frankfurt früher zu beenden, startete der Bahnbetrieb laut einer DB-Sprecherin bundesweit „sehr ruhig“. Für das Wochenende sei geplant, das Zugangebot im Fernverkehr von 25 auf 30 Prozent leicht auszuweiten. „So werden am Samstag und Sonntag nun auch Fernzüge zwischen Rostock, Berlin und Dresden unterwegs sein“, heißt es auf der Internetseite der Bahn.

Rund 40 Prozent der Regional- und S-Bahnen waren unterwegs. NRW-weite Zahlen wurden nicht genannt. Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. Allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge der Streiks möglich.

Bahn-Streik: GDL fordert 3,2 Prozent mehr Geld

Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik in der laufenden Tarifrunde bei der Bahn will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro mehr Nachdruck verleihen. Die Deutsche Bahn hatte ursprünglich eine deutlich längere Laufzeit von rund 40 Monaten angestrebt. Mit dem neuen Angebot hat sie nun 36 Monate in Aussicht gestellt sowie eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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