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Bahn-Streik: RE, RB und S-Bahn – diese Züge in NRW fahren nicht

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Von: Benjamin Stroka

Ein Regionalexpress steht am Bahnhof in Münster, Reisende steigen ein.
Reisende müssen sich im Nahverkehr in NRW erneut auf Zugausfälle einstellen – der nächste Lokführer-Streik wurde angekündigt. © Rüdiger Wölk/Imago

Die Lokführergewerkschaft GDL hat neue Streiks bei der Deutschen Bahn angekündigt. Auch der Zugverkehr in NRW ist betroffen. Alle Ausfälle und Einschränkungen im Überblick.

Düsseldorf – Neuer Schock für Pendler in NRW: Die Lokführergewerkschaft GDL kündigte in ihrem Tarifstreit mit der Deutschen Bahn weitere Streiks im Bahnverkehr an. Ab Samstagnachmittag (21. August) um 17 Uhr wird zunächst der Güterverkehr bestreikt. Wirklich schwer trifft der neue Streik die Menschen in NRW ab Montag (23. August). Dann wird ab 2 Uhr auch der komplette Personenverkehr bestreikt. Der Streik läuft bis Mittwoch, den 25. August (2 Uhr). Für Reisende wird ab Freitag (20. August) um 15 Uhr eine kostenfreie Info-Hotline eingerichtet. Die Rufnummer lautet 08000 996633.

Bahn-Streik in NRW: Diese RE- und RB-Strecken fallen komplett aus

Erneut ist aber mit großen Problemen, Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Betroffen ist nicht nur der Fernverkehr, sondern erneut auch der Regionalverkehr. Diese Strecken fallen nach Informationen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) vom 23. August (2 Uhr) bis zum 25. August (2 Uhr) komplett aus:

Bahn-Streik in NRW: Diese S-Bahn-Linien fallen komplett aus

Auch der S-Bahn-Verkehr ist vom erneuten GDL-Streik stark betroffen. Bislang sind drei S-Bahn-Linien bekannt, die während der Streiktage komplett ausfallen sollen:

Lokführerstreik: Auch diese NRW-Strecken sind betroffen

Neben den Ausfällen müssen Passagiere auch bei mehreren Bahnlinien mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Hier kann es zu Verspätungen, Beeinträchtigungen und auch vereinzelten Ausfällen kommen:

Streik bei der Bahn: Diese DB-Strecken in NRW fahren ohne Einschränkungen

Sechs RE- oder RB-Linien sowie zwei S-Bahn-Linien in NRW sollen nach Auskunft des VRR während des Bahnstreiks zwischen Montag und Mittwoch uneingeschränkt fahren.

Hoffnung für viele Pendler könnten andere Bahnunternehmen bieten. Denn viele S-Bahnen, Regionalexpresszüge und Regionalbahnen werden von anderen Verkehrsunternehmen Keolis Deutschland (eurobahn), National Express, Abellio und Regiobahn betrieben. Diese Unternehmen werden nicht bestreikt. Nur der Deutsche-Bahn-Ableger DB Regio ist im Regional- und Nahverkehr vom neuen GDL-Streik betroffen.

„Auswirkungen durch die Streiks im laufenden Betrieb können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden, da auch zum Teil der Konzernbereich DB Netz, der für die Schieneninfrastruktur verantwortlich ist, bestreikt werden soll“, teilt der VRR mit.

Beim letzten Bahn-Streik vom 11. bis zum 13. August sind unter anderem neun RE- oder RB-Linien und drei S-Bahn-Linien in NRW komplett ausgefallen. Andere fuhren nur stündlich oder gar nur im Zwei-Stunden-Takt. Viele Großstädte, wie Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund oder Mönchengladbach waren unmittelbar betroffen. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und ergänzt.

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