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Nach Abellio-Aus: Gute Nachrichten für Pendler und Reisende – was sich ändert

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Ein RRX-Zug (Rhein-Ruhr-Express) steht im Bahnhof in Köln.
Die meisten ehemaligen Abellio-Strecken fahren bald wieder nach regulärem Fahrplan. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

In den Bahnverkehr in NRW kehrt bald wieder mehr Normalität ein. Der Übergangsfahrplan nach dem Aus von Abellio endet.

Gelsenkirchen – Bahnfahrende in Nordrhein-Westfalen haben einen Grund zur Freude: Die meisten vom Abellio-Aus betroffenen Züge im Nahverkehr sollen bald wieder „normal“ fahren. Nach dem Betreiberwechsel zum 1. Februar kehren die Nachfolge-Unternehmen am kommenden Montag (28. Februar) „weitestgehend zum regulären Leistungsangebot“ zurück, teilte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Freitag in Gelsenkirchen mit. Damit endet für viele der Zusatz-Stress beim Bahnfahren, der rund einen Monat lang anhielt.

So kam es zum Abellio-Aus

Das niederländische Unternehmen Abellio hatte den Betrieb in NRW Ende Januar eingestellt. Bis dahin war es der zweitgrößte Schienenpersonenverkehrsanbieter im Land, hatte aber tiefrote Zahlen geschrieben und steckt in einem Schutzschirm-Insolvenzverfahren.

Bahnverkehr NRW: Auf diesen Bahn-Linien kehrt Normalität ein

Am Sonntag ende der zwischen dem VRR, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Nahverkehr Rheinland sowie den drei fortführenden Eisenbahnverkehrsunternehmen abgestimmte Übergangsfahrplan auf den zuvor bis Ende Januar von Abellio betriebenen Linien in NRW. Vom Betriebsstart am Montag an sollen die derzeit zum Teil mit eingeschränktem Leistungsangebot bedienten Linien von DB Regio, National Express und Vias Rail wieder weitestgehend nach regulärem Fahrplankonzept gefahren werden.

Der Übergangsfahrplan umfasst je nach betroffener Linie den Einsatz von abweichenden Fahrzeugen, eine Reduzierung des Fahrplantaktes oder Schienenersatzverkehre. In den vergangenen Tagen seien bereits einzelne Zuglinien zum Regelangebot zurückgekehrt, hieß es weiter.

Bahnverkehr NRW: Auf diesen Bahn-Linien gibt es weiter Einschränkungen

Aufgrund der angespannten Corona-Lage werde das geltende Ersatzkonzept im Bereich des Ruhr-Sieg-Netzes um 14 Tage bis 13. März verlängert. So werde die RB 46 bis dahin vom Unternehmen WFL oder im Schienenersatzverkehr betrieben. Auf den Linien RB 91 und RE 16 soll der Abschnitt zwischen Letmathe und Iserlohn weiterhin mit Bussen funktionieren.

Die Pandemie könne wegen kurzfristiger Krankmeldungen oder Quarantäneanordnungen auch auf anderen Linien vereinzelt noch zu kurzfristige Fahrplanänderungen und Störungen führen, die auf den elektronischen Fahrplanauskünften angezeigt würden. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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