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Achtung, neuer Bußgeldkatalog ab 9. November: So viel zahlen Verkehrssünder

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Von: Oliver Schmitz

Eine Polizeikelle.
Vor allem Rasen und Falschparken wird deutlich teurer. (Symbolbild) © localpic/Imago

Ab dem 9. November gilt in Deutschland ein neuer Bußgeldkatalog. Dieser sieht viele Erhöhungen vor – besonders für Raser und Falschparker. Änderungen im Überblick.

Köln – Die Missachtung von Verkehrsregeln in Deutschland wird teurer – auch in Nordrhein-Westfalen. Ab Dienstag (9. November) tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Dabei werden in sehr vielen Bereichen die Bußgelder teils deutlich angehoben. Vor allem Verstöße gegen Tempolimits und Parkverbote sorgen zukünftig für ein größeres Loch im Geldbeutel. Die Fahrverbotsgrenzen bleiben jedoch unverändert.

Bußgeldkatalog in Deutschland / NRW: Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Bußgeldkatalog Deutschland: Tempoverstöße teils doppelt so teuer – Fahrverbot-Regeln unverändert

Für „Zu-Schnell-Fahrende“ wird es in NRW deutlich teurer. Sowohl inner- als auch außerorts wurden die Bußgelder für Tempoverstöße deutlich erhöht. Im Bereich von 16 bis 20 km/h zu viel gibt es sogar eine Verdopplung. In Ortschaften kostet das zukünftig 70 statt 35 Euro und außerhalb 60 statt 30 Euro.

Noch härter trifft es echte Raser. Wenn man beispielsweise 91 statt 50 km/h in der Stadt fährt, zahlt man bald 400 statt 200 Euro. Bei den weiteren Tempoverstoß-Maßnahmen bleibt aber alles so wie es ist. Punkte in Flensburg gibt es weiterhin ab dem 21 km/h zu viel. Fahrverbote drohen somit weiter ab 31 km/h zu viel innerorts und 41 km/h außerorts oder, wenn man wiederholt mehr als 25 km/h zu schnell ist.

Neuer Bußgeldkatalog: Maßnahmen bei Parkverboten

Parkverstöße steigen ebenfalls durchweg an. Zusätzlich gibt es dort auch einige neue Maßnahmen. Wer zukünftig durch Parken in einer Feuerwerzufahrt einen Rettungswagen behindert, zahlt 100 Euro und erhält einen Punkt. Wenn das Auto unberechtigt auf einem Parkplatz für E-Autos oder Car-Sharing-Fahrzeuge steht, drohen 55 Euro.

Bußgeldkatalog in NRW / Deutschland: Menschen in Großstädten oft betroffen

Die Verschärfungen des Bußgeldkatalogs treffen insgesamt vor allem Vergehen, die in Großstädten wie Köln oder Düsseldorf häufig begangen werden. Zum Beispiel wären in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr von den deutlich erhöhten Bußgeldern (mehr als 15 Euro) über 150.000 Menschen betroffen gewesen, wie die Stadt am Donnerstag (4. November) mitteilte. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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