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NRW: Schäden an Bahnstrecken – Wiederaufbau wird Monate dauern

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Von: Jana Wehmann

Bahngleise wurden durch das Unwetter zerstört.
Viele Bahnstrecken und Bahnhöfe von der Deutschen Bahn sind durch das Unwetter zerstört. © Alexander Menk/Deutsche Bahn AG

Das Hochwasser hat in NRW Bahnstrecken und Bahnhöfe zerstört. Vom Unwetter betroffen sind die Eifelstrecke, die Erfttalbahn und die Ruhr-Sieg-Strecke.

Köln/Düsseldorf – Nach den schweren Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz zeichnen sich immer deutlicher die gravierenden Schäden an der Infrastruktur der Deutschen Bahn (DB) ab. Auch wenn noch nicht alle Erkundungsarbeiten abgeschlossen sind, ist klar: Allein sieben Regionalverkehrsstrecken sind so stark von den Wassermassen zerstört, dass die DB sie neu bauen oder umfangreich sanieren muss. Die Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen werden Wochen und Monate dauern, so die Deutsche Bahn am Dienstag in einer Mitteilung.

Überschwemmung in NRW: Bahnstrecken und Bahnhöfe mit Unwetter-Schäden

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Insgesamt sind Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern von den Unwetterfolgen betroffen. Nach wie vor räumen rund 2.000 DB-Mitarbeitende dort, wo das Wasser abgeflossen ist, Gleise, Bahnhöfe und Anlagen von Geröll und Schlamm frei.

Durch das Unwetter in NRW kommt es auch einige Tage nach dem Hochwasser immer noch zu „großen Einschränkungen im Nah- und Regionalverkehr“, so die Deutsche Bahn. Aufgrund von gesperrten Strecken verkehren zahlreiche S-Bahn und Regionallinien gar nicht oder nur eingeschränkt. Zwar kommt es auch im Fernverkehr bei der Deutschen Bahn immer noch zu Störungen und Ausfällen, allerdings können „bis auf wenige Abweichungen“ die Züge wieder verkehren, so die Deutsche Bahn. Die Züge des Fernverkehrs fahren wieder zwischen Köln, Wuppertal und Hagen ebenso wie über die Ruhrstecke und die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. 

Doch nicht nur die Schienen, auch die Autobahnen sind aufgrund des Unwetters teils gesperrt und vom Hochwasser gezeichnet. Auf der A1 gibt es durch Überschwemmungen massive Schäden. Laut der Autobahn GmbH Rheinland ist sogar von der A46 teilweise „keine Fahrbahn mehr vorhanden“. Aufgrund der komplexen Lage ist auch die Schadensermittlung auf den Autobahnen noch nicht abgeschlossen. (jaw)

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