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Fast jede zweite Bahn zwischen Köln und Berlin verspätet – „Ein Armutszeugnis“

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Menschen schauen auf die Anzeigetafel der Deutschen Bahn.
Bei der Deutschen Bahn war fast jeder zweite Zug zwischen Köln und Berlin verspätet (Symbolbild). © Christophe Gateau/dpa

Die Deutsche Bahn hatte bei fast der Hälfte aller Züge zwischen Köln und Berlin Verspätungen. Schuld daran waren unter anderem die Flut und der Sturm.

Köln/Berlin – Auf der wichtigen Strecke Köln-Berlin hatten zwischen Januar und Oktober rund 46 Prozent aller Fernzüge Verspätung. Das hat das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage des Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther (FDP) mitgeteilt. Demnach lagen die Verspätungen im Schnitt bei vier Minuten – was schlechter als das bundesweite „Pünktlichkeitsniveau“ sei, so das Verkehrsministerium.

Ausfall und Störung Deutsche Bahn: Bauarbeiten und Stürme keine Ausrede

Dass von 11.474 Fahrten nur 6223 pünktlich waren, lag laut Ministerium unter anderem an „witterungsbedingten Störungen“ wie dem Schneechaos im Februar, der Flutkatastrophe im Juni und Sturmtief „Hendrik“ im Oktober. Zudem habe es noch die Lokführer-Streiks gegeben. Auch dass man auf der Strecke viel baue, habe Auswirkungen gehabt. Damit sich der Betrieb wieder „stabilisiert“, will die Bahn nach Angaben des Ministeriums ab Dezember neue Fahrzeuge einsetzen.

FDP-Verkehrsexperte Reuther nannte die Statistik „ein Armutszeugnis“. „Entschuldigungen wie Bauarbeiten und Stürme helfen keinem Passagier“, so Reuther. Die Bahn müsse endlich pünktlicher werden: „Nur so kann sie zu einer attraktiven Alternative zum Flugverkehr werden.“ (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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