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Unwetterwarnung NRW: Flüge gestrichen – wie ist die Lage an den Flughäfen?

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Von: Benjamin Stroka

Ein Flugzeug während eines Sturms.
Der Sturm in NRW könnte auch Auswirkungen auf den Flugverkehr haben (Symbolbild). © Andrew Mccaren / ZUMA Press / Imago

Der Wetterdienst hat in NRW am Freitag (18. Februar) vor orkanartigen Böen gewarnt. Wie sieht die Lage an den Flughäfen am Samstag (19. Februar) aus? Gibt es Einschränkungen?

Düsseldorf/Köln – Schwere Sturmböen und sogar Orkanböen bis zu 115 km/h fegten ab Freitagnachmittag erneut durch NRW. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach eine Amtliche Unwetterwarnung für weite Teile von Nordrhein-Westfalen aus. Die Deutsche Bahn beklagt auch am Samstag (19. Februar) noch Verspätungen und Ausfälle. Aber wie ist die Lage einen Tag nach dem stürmischen Freitag (18. Februar) beim Flugverkehr in NRW?

Sturmwarnung NRW: Aktuelle Lage an den Flughäfen

Unwetterwarnung NRW: Eurowings trifft Sturm-Vorkehrungen – erste Flüge fallen aus

Aufgrund der aktuellen Unwetter hat Eurowings eine Sturmwarnung auf seiner Website veröffentlicht. Dort warnt die Airline davor, dass es derzeit in Nordrhein-Westfalen „zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr“ kommen kann.

Laut Eurowings sollen alle Gäste ihre Flüge online im Blick behalten. Grundsätzlich würde man aber per SMS oder E-Mail über Änderungen informiert werden. Tatsächlich wurde für Freitag (18. Februar) bereits einige Flüge in diesem Zusammenhang abgesagt. So ist ein Flug von Stuttgart nach Köln (EW 5588) und einer von Köln nach Arvidsjaur (EW 5594) betroffen.

Klar ist bislang: Es gibt amtliche Warnungen durch den Deutschen Wetterdienst für das komplette Bundesland. In weiten Teilen von NRW gilt ab Freitag (18. Februar) um 14 Uhr eine Amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen. Das Sturmtief „Zeynep“ sorgt dann für orkanartige Böen zwischen 90 und 115 km/h, gebietsweise sind sogar 120 km/h möglich.

Sturm in NRW: Gibt es Auswirkungen auf den Flugverkehr?

Im Oktober 2021 haben die Sturmtiefs „Hendrik“ und „Ignatz“ auch für Einschränkungen im Flugverkehr gesorgt. Am Flughafen Düsseldorf hatten mehrere Flüge Verspätungen, vier Flüge mussten sogar komplett annulliert werden. Der Flughafen Köln/Bonn musste die Besucherterrasse schließen. Ansonsten kamen Flugreisende aber relativ glimpflich davon.

Welche Auswirkungen das Sturmtief „Zeynep“ auf den Flugverkehr haben wird, lässt sich noch nicht genau abschätzen. Reisende sollten vor Abflug aber auf jeden Fall die Informationen ihrer jeweiligen Airline beachten. Der Flughafen Köln/Bonn hatte bereits am Mittwoch die Besucherterrasse geschlossen.

Sturmwarnung NRW: So bereitet sich der Flughafen Düsseldorf vor

„Grundsätzlich können wetterbedingte Auswirkungen auf die Abwicklung des Luftverkehrs nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund von Orkanböen kann es auch am Düsseldorfer Airport zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen“, erklärt ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf auf 24RHEIN-Nachfrage. Erste Vorkehrungen werden dort aber bereits getroffen. Denn: Im Luftverkehr gelte bei außergewöhnlichen Wetterlagen immer „Safety First“, betont der Sprecher.

So würden schon bei der ersten Unwetterwarnung beispielsweise Baustellen, Abfertigungsgeräte und Gepäckcontainer gesichert oder die Tore zu den Flugzeughallen geschlossen werden. „Zur weiteren Risikominimierung werden auch Fluggastbrücken außer Betrieb genommen und durch mobile Fluggasttreppen ersetzt. Die Flugzeuge werden mit der Nase in den Wind gestellt, um den Böen eine möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten.“ Auch in Köln finden bereits ähnliche Sicherungen statt. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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