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9-Euro-Ticket: Was Studenten wissen müssen – Rückerstattung, Semesterticket

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Von: Max Müller

Auch Studenten sollen durch das 9-Euro-Ticket entlastet werden. Aber wie läuft die Rückerstattung an den Universitäten in NRW ab? 24RHEIN hat nachgefragt.

Köln – Mit dem 9 Euro Ticket sollen alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, zu günstigen Konditionen den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Ein Luxus, den alle Studenten bereits kennen. Wer an einer Universität in Deutschland eingeschrieben ist, muss einen Semesterbeitrag bezahlen. Ein großer Anteil des Beitrages, der je nach Uni zwischen 250 Euro und 350 Euro kostet, zahlen Studenten für eine vergünstigte, sechs Monate gültige Fahrkarte.

9-Euro-Ticket
Geplanter Start:1. Juni 2022
Geplantes Ende:31. August 2022

Ende April erklärte die Verbraucherzentrale, dass auch Studierende vom 9-Euro-Ticket profitieren sollen. Doch wie läuft das konkret ab? Wird der Anteil für die Fahrkarte einfach mit den 27 Euro (Preis für drei Monate) verrechnet und überwiesen? Oder müssen Studenten selbst etwas tun? 24RHEIN hat bei den großen Universitäten in Nordrhein-Westfalen nachgefragt.

9-Euro-Ticket für Studenten: Wie läuft die Rückerstattung in NRW?

9-Euro-Ticket für Studenten: In Bayern ist die Erstattung im Wintersemester geplant

Studenten sitzen in einem Hörsaal, daneben hält eine Hand neun Euro. (Montage)
Auch Studenten sollen vom günstigen 9-Euro-Ticket profitieren können. (IDZRW-Montage) © C. Hardt/Future Image/Imago & Sven Simon/Imago

9-Euro-Ticket: Auch eine Option für den Urlaub?

Mit dem geplanten 9-Euro-Ticket kann jeder in Deutschland vom 1. Juni bis 31. August 2022 für nur 9 Euro monatlich Bus und Bahn fahren. Das Ticket gilt zwar nur im Nah- und Regionalverkehr, aber weite Reisen sind damit trotzdem möglich. So können mit einigen Umstiegen beispielsweise auch beliebte Strecken wie Köln – Hamburg oder München – Berlin mit dem 9-Euro-Ticket zurückgelegt werden. Selbst beliebte Urlaubsziele, wie Sylt, Rügen oder der Bodensee, sind mit dem 9-Euro-Ticket erreichbar.

Etwas weiter mit der Planung ist man schon in Bayern. Die Ludwig-Maximilians-Universität in München bittet ihre Studenten, den Beitrag für das kommende Wintersemester noch nicht zu überweisen. Denn der sogenannte Solidarbeitrag für das Semesterticket soll reduziert werden, wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilte. Somit würde die Entlastung nach hinten verschoben – und bayrische Studenten fahren von Oktober bis Dezember (erste drei Monate des Wintersemesters) zu günstigeren Konditionen. (mm) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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