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Flughafen Dortmund: Hier gibt es jetzt Automaten fürs Gepäck am Check-In

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Von: Jana Wehmann

Stele mit Logo des Dortmund Airport an der Einfahrt zum Flughafen-Gelände.
Viele Passagiere fliegen vom Dortmunder Flughafen nach Polen und Rumänien. © Dortmund Airport

Der Flughafen Dortmund investiert in zehn Gepäckaufgabe-Automaten. Dadurch soll der Check-In effizienter und kostengünstiger werden.

Dortmund – Die Reiselust der Deutschen steigt – und damit wächst die Hoffnung auf Erholung aus der Corona-Pandemie der Flughäfen in Deutschland. Nachdem in den vergangenen Tagen Wizz Air mit dem Reisziel nach Burgas gestartet ist und nun auch Eurowings von Dortmund nach Heraklion fliegt, blickt auch der Flughafen Dortmund hoffnungsvoll auf den Sommer. Nun möchte der Flughafen weiter investieren und setzt auf neue digitale Technologien. So sollen bis zum Sommerflugplan 2022 Gepäckaufgabe-Automaten eingeführt werden.

Flughafen Dortmund: So funktionieren die Gepäckaufgabe-Automaten

Der Flughafen Dortmund möchte Gepäckaufgabe-Automaten – auch „Self Bag Drop“ genannt – an gleich zehn Check-In-Schaltern in der Abflughalle des Terminals errichten. Da die Automaten inzwischen weltweit vermehr zum Einsatz kommen, geht der Flughafen Dortmund davon aus, dass die „Self Bag Drop“-Systeme „in kurzer Zeit zur Standardausstattung in der Passagier- und Gepäckabfertigung gehören“.

Die Gepäckaufgaben-Automaten bieten Passagieren die Möglichkeit, ihr Reisegepäck ohne Hilfe von Mitarbeitern der Airlines oder des Flughafens aufzugeben. So funktionieren die „Self Bag Drop“-Systeme:

Flughafen Dortmund: Sparen durch Gepäckaufgabe-Automaten

Da in der Corona-Pandemie nur 1,22 Millionen Fluggäste im Jahr 2020 den Flughafen Dortmund für ihre Reise genutzt haben, seien auch die Umsatzerlöse sowohl im Avtion- (Luftfahrt) als auch Non-Avation-Bereich dramatisch gesunken, so der Airport in der Mitteilung. Daher habe der Flughafen Dortmund das Jahr 2020 mit minus 21,8 Millionen Euro abgeschlossen.

Zwar habe der Flughafen mit Kurzarbeit, Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen gegen die Entwicklung gehalten, „unter dem Strich hat sich das Jahresergebnis aber im Vergleich zum Jahr 2019 um 11,4 Millionen Euro verschlechtert“, so die Bilanz des Flughafens.

Durch die Gepäckaufgabe-Automaten könne der Check-In-Prozess sowohl die Passagiere als auch für die Airlines und den Flughafen effizienter, kostengünstiger und „damit zukunftsfähig gestaltet werden“, so der Flughafen Dortmund.

Noch im März sind die Passagierzahlen deutschlandweit um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Doch mit Blick auf den Sommer, die Reiseerleichtungen und die sinkenden Inzidenzen erwartet auch der Flughafen Köln/Bonn einen steigenden Reiseverkehr. Besonders beliebt sind derzeit Reisen nach Mallorca. Urlauber sollten sich daher vorab über die aktuellen Einrese- und Ausreise-Bedingungen für Mallorca informieren. (jaw)

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