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Flughafen Dortmund: Prozess um Nachtflugverbot abgesagt – wegen Corona-Fall

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Ein Flugzeug landet am Abend am Flughafen Frankfurt.
Am Flughafen Dortmund sind Nachtflüge (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Verhandlungen um das Nachtflugverbot am Flughafen Dortmund vor dem OVG Münster wurden wegen eines Corona-Falls abgesagt. Problem war die technische Umsetzung.

Münster – Bereits seit Jahren besteht am Flughafen Dortmund ein Nachtflugverbot und vorerst wird sich daran auch nichts ändern. Im laufenden Prozess vor dem Oberverwaltungsgericht Münster mussten nun zwei Sitzungstermine kurzfristig abgesagt werden. Grund sind ist ein Corona-Fall unter den Verfahrensbeteiligten.

Ursprünglich sollte am Dienstag und Mittwoch mündlich in der Halle Münsterland verhandelt werden. Das OVG für das Land Nordrhein-Westfalen wollte über die Genehmigung der erweiterten Betriebszeiten nach 22 Uhr durch die Bezirksregierung Münster aus dem Jahr 2018 entscheiden.

Nachtflüge am Flughafen Dortmund: Termin-Ausfall wegen technischer Hürden – neuer Termin offen

Auf Nachfrage erklärte Pressesprecherin Gudrun Dahme, dass es kurzfristig technisch nicht umsetzbar gewesen sei, eine Zuschaltung des Betroffenen per Video in die mündliche Verhandlung zu organisieren. Einen neuen Termin nannte das OVG in seiner Mitteilung von Montag vorerst nicht.

Das OVG hatte bereits 2015 eine Genehmigung aus dem Jahr 2014 gekippt. Diese war allerdings weitreichender als die aus dem Jahr 2018. Die Kläger kritisieren weiterhin, dass der Bedarf für die Ausweitung noch immer unzureichend geprüft und Aspekte des Lärmschutzes fehlerhaft berücksichtigt wurden. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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