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Flughafen Köln/Bonn: Mörsergranate auf Startbahn entdeckt – Verkehr nicht beeinträchtigt

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Von: Benjamin Stroka

Ein Flugzeug auf dem Flughafen Köln/Bonn
Der Flugverkehr am Flughafen Köln/Bonn war durch den Granatenfund nicht eingeschränkt. © Federico Gambarini/dpa

Bei Arbeiten auf dem Gelände des Flughafens Köln/Bonn wurde am Mittwochvormittag eine Mörsergranate entdeckt. Die Entschärfung verlief glimpflich.

Köln – Das war ein Schreck für die Mitarbeiter des Flughafens Köln/Bonn. Am Mittwochvormittag wurde bei Arbeiten auf einer Start- und Landebahn eine Mörsergranate entdeckt.

Granatenfund am Flughafen Köln/Bonn sorgte für keine Einschränkungen des Luftverkehrs

Die Feuerwehr und die Stadt Köln wurden dazu gerufen, um die Situation zu prüfen. Um die Mittagszeit konnte die Granate dann ohne Komplikationen entschärft und abtransportiert werden. Wie eine Sprecherin des Flughafens auf 24RHEIN-Nachfrage mitteilte, habe es keinerlei Einschränkungen des Flugverkehrs gegeben.

Beim Fundort handelte es sich um die kleine Start- und Landebahn des Airports, die aktuell nur für vereinzelte Starts genutzt wird. Die betroffenen Abflüge konnten problemlos auf die größere Start- und Landebahn des Flughafens umgeleitet werden.

Flughafen Köln/Bonn: Corona-Pandemie sorgt für empfindliche Einbußen

Erst am vergangenen Sonntag (19. Februar) wurde in Frankfurt am Main eine Weltkriegsbombe entschärft. Während der Flugverkehr am Frankfurter Flughafen ebenfalls nicht betroffen war, fielen allerdings zahlreiche Züge aus. Während der Granatenfund für den Flughafen Köln/Bonn glimpflich verlief, macht den Betreibern seit Monaten die Corona-Pandemie zu schaffen. Wie das Statistische Bundesamt am 8. Februar mitteilte, gab es an den Flughäfen in NRW im vergangenen Jahr 74 Prozent weniger Passagiere, als noch 2019.

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