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Eurowings: Flugtickets sollen bis zu 20 Prozent teurer werden

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Von: Anna Maria Pejsek

Urlauber stehen am Check-in vor einer Anzeigetafel auf dem Flughafen Cesar Manrique in Arrecife.
Fliegen wird für Urlauber 2023 teurer. © Manngold/Imago

Auch Fliegen wird dieses Jahr teurer. Passagiere der Lufthansa-Tochter „Eurowings“ müssen mit einem Preisanstieg rechnen.

Köln – Urlauber müssen dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen. Die Tochtergesellschaft „Eurowings“ von Lufthansa rechnet angesichts höherer Kosten etwa für Treibstoff auch in diesem Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Ticketpreise. Eurowings-Chef Jens Bischof äußert sich der dpa gegenüber: Im Schnitt halte er Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent für realistisch.

Eurowings
SitzDüsseldorf
Gründung1993 als Regionalfluggesellschaft, seit 2011 Tochter-Gesellschaft von Lufthansa
Mitarbeiterca. 3000

Eurowings: Fliegen wird 2023 teurer

Ob die Preissteigerung von 20 Prozent wirklich eintritt, bleibt aber abzuwarten. Bischof erklärt, dass je nach Angebot und Nachfrage die Steigerungen auf einzelnen Strecken auch anders ausfallen können. Von der derzeitigen Ticketnachfrage sieht sich der Manager jedoch in seinen Plänen bestätigt.

„Steigende Dynamik“ bei Ticketbuchungen

Zurzeit soll es für die Ticketbuchungen im Sommer eine „täglich steigende Dynamik“ geben, sagt Eurowings-Chef Jens Bischof. Dementsprechend liegen die Buchungen bei rund 80 Prozent höher als vor einem Jahr. Das bedeutet auch, dass „Eurowings“ in diesem Sommer mehr Sitzplätze anbieten möchte, etwa so viele wie 2019.

Der Fokus soll dabei auf einem der Lieblings-Reiseziele der Deutschen liegen: Mallorca. Aber auch längere Verbindungen und Flüge in die Türkei und nach Ägypten sollen ausgebaut werden, berichtet die dpa.

Flugchaos von 2022 soll sich nicht wiederholen

Bischof äußert sich ebenfalls zum Flugchaos im vergangenen Sommer 2022. „Es darf nicht sein, dass wir in diesen Zustand von 2022 zurückfallen. Bei den Dienstleistern sind noch Lücken zu füllen und auch noch Menschen auszubilden“, erklärte er. Eurowings arbeite mit Flughäfen, Flugsicherung, Bodendienstleistern und Bundespolizei daran, einen geordneten Betrieb in den reisestarken Sommermonaten zu gewährleisten. (amp) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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