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A1: Leverkusener Brücke wieder gesperrt – diese Umleitung wird empfohlen

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Von: Nils Bothmann

Baustelle der Leverkusener Brücke auf der A1
Durch Bauarbeiten an der Rheinbrücke Leverkusen kommt es an zwei Augustwochenenden zu Sperrungen auf der A1 © Henning Kaiser/dpa

Wieder Stau-Gefahr bei Leverkusen: Die A1 über die Rheinbrücke ist am Wochenende in Richtung Dortmund gesperrt. Für Autofahrer gibt es eine Umleitung.

Leverkusen/Köln – Der Neubau der Leverkusener Brücke auf der Autobahn A1 zieht sich seit Jahren hin. Inzwischen geht der Baufortschritt an der maroden Brücke voran – mit Konsequenzen für Autofahrer. Die müssen sich am kommenden Wochenenden auf eine erneute Sperrung einstellen.

A1 Sperrung: Wann wird die Rheinbrücke Leverkusen gesperrt? Welche Umleitungen gibt es?

Es gibt empfohlene Umleitungen, um die Vollsperrungen zu umfahren. Diese werden auch explizit ausgeschildert. Allerdings bedeutet dies auch, dass mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf diesen Strecken sowohl in Leverkusen als auch in Köln zu rechnen ist.

Sperrung der A1 auf der Leverkusener Brücke: Diese Sperrung gab es bereits

Rheinbrücke Leverkusen auf der A1: Fertigstellung des Neubaus verzögert sich

Wartende Autos an der Ampelanlage vor der Rheinbrücke Leverkusen auf der A1
Aufgrund der Vollsperrungen auf der A1 am Wochenende ist mehr erhöhtem Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken zu rechnen © Manngold/imago

Seit über zehn Jahren steht fest, dass das sechsspurige, 1965 eröffnete Bauwerk erneuert werden muss. 2012 begannen die ersten Planungen für einen Neubau bis zum Jahr 2025, im November des Jahres wurde die Brücke für LKW mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Nach einer Zwischensanierung wurde die Beschränkung im März 2013 wieder aufgehoben, nur um im Juni 2014 wieder eingeführt zu werden. Die besagte Zwischensanierung hatte nicht den gewünschten Erfolg gehabt.

Nach langen Planungen und Rechtsstreitigkeiten mit einer Bürgerinitiative erfolgte im Dezember 2017 der erste Spatenstich für den Neubau. Die Sanierung wurde zum Chaosprojekt: Es kam immer wieder zu Verzögerungen, Baumaterialen wurden in mangelhafter Qualität geliefert, ab April 2020 lag die Baustelle komplett still. Damals hatte der Landesbetrieb Straßen.NRW dem österreichischen Baukonzern Porr gekündigt. Bei der Neuvergabe des Auftrags verzögerte ein Fax-Fiasko den Betriebsablauf.

Sieger bei der Neuvergabe wurde eine Bietergemeinschaft um die Unternehmen SEH Engineering, Hochtief und Max Bögl; im März 2021 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Laut Zeitplan soll die erste der zwei geplanten Brücken Ende 2023 fertiggestellt werden.

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Dieser Text wurde am 16. August aktualisiert.

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