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49-Euro-Ticket kaufen: Ab wann und wo es erhältlich ist

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Von: Nina Büchs, Oliver Schmitz

Das 49-Euro-Ticket kommt. Doch wo kann man das Deutschlandticket kaufen? Ist es monatlich oder jährlich kündbar? Die wichtigsten Infos.

Köln – Nach dem 9-Euro-Ticket kommt im Frühjahr 2023 das 49-Euro-Ticket. Das ÖPNV-Abo soll wie auch sein Vorgänger für Busse und Bahnen des ÖPNV in ganz Deutschland gelten. Gekauft werden kann das Ticket dann online als Monatsabo – so der Vorschlag von Bund und Ländern. 24RHEIN zeigt wo, wann, wie und in welcher Form das Deutschlandticket gekauft werden kann.

Wie viel kostet das Deutschlandticket? Preis könnte sich schnell ändern

Wie es der allgemein genutzte Name „49-Euro-Ticket“ schon verrät, wird das Deutschlandticket 49 Euro im Monat kosten. Es gibt aber bereits Hinweise darauf, dass sich der Preis des 49-Euro-Tickets schnell auf z.B. 69 Euro erhöhen könnte.

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49-Euro-Ticket kaufen: Wann kann Deutschlandticket gekündigt werden?

Links ein 49-Euro-Ticket-Bild auf einem Smartphone und rechts Fahrkarten-Automaten der Deutschen Bahn am Kölner Hauptbahnhof.
Das 49-Euro-Ticket soll online im Abo erhältlich sein. (IDZRW-Montage) © aal.photo/Imgao & Political-Moments/Imago

Verbraucherinnen und Verbrauchen werden das 49-Euro-Ticket künftig als Monatsabo kaufen können. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger muss das Deutschlandticket somit nicht jeden Monat neu gekauft werden, sondern es funktioniert als durchgehendes Abonnement. Gekündigt werden kann es ebenfalls monatlich. Somit soll es nicht nur im Jahresabo gelten.

Wo es das 49-Euro-Ticket zu kaufen gibt: Online, Automat oder Schalter?

Das 49-Euro-Ticket soll vor allem digital angeboten werden. So zum Beispiel über die Websites und Apps der Deutschen Bahn, regionaler Verkehrsverbünde wie dem VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) sowie KVB oder in der offiziellen Deutschlandticket-App. Daneben soll es das ÖPNV-Abo aber auch an Schaltern oder anderen Verkaufsstellen zu kaufen geben.

49-Euro-Ticket nur digital erhältlich? In welcher Form es angeboten wird

Im Gegensatz zum 9-Euro-Ticket wird das 49-Euro-Ticket langfristig „papierlos“, also digital angeboten. Somit soll es online gekauft und per Smartphone-App genutzt werden können. „Wir wollen niemanden überfordern, aber das mit dem Nadeldrucker ausgedruckte Papierticket ist nicht die Zukunft“, sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing T-Online. Daneben wird es aber wohl auch eine analoge Plastikkarte im „Scheckkartenformat“ geben. Diese seien ebenfalls digital lesbar, aber könnte auch am Schalter gekauft werden.

Zum Start könnte es das Deutschlandticket aber womöglich doch noch als Papierfahrkarte angeboten werden. „Nicht jedes Unternehmen hat durchdigitalisierte Vertriebssysteme und viele Jobtickets oder Semester- und Schülertickets laufen noch als Papierfahrscheine. Da braucht es eine Übergangsfrist: aus unserer Sicht bis Jahresende [2023]“, sagt Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Auch die Bundesländer sind für eine solche Lösung, damit der Start des 49-Euro-Tickets nicht noch weiter verzögert wird. Wissing ist bisher jedoch strikt dagegen.

49-Euro-Ticket kaufen: Ab wann startet der Verkauf des Deutschlandtickets?

Am 3. April 2023. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hatte erklärt, dass der Verkauf des 49-Euro-Tickets rund vier Wochen vor Einführung des bundesweiten ÖPNV-Abos selbst beginnen soll. Dies ist durch den Verkaufsstart am 3. April nun gewährleistet, den die Bundesregierung offiziell beschlossen hat.

49-Euro-Ticket: Die wichtigsten Infos zum Deutschlandticket im Überblick

(nb/os mit dpa) Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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