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S-Bahn-Linie S7 Wuppertal – Solingen: Fahrplan, Haltestellen, Takt, Fahrzeuge

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Ein Mann steht im Hauptbahnhof in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor einer S-Bahn
Ein S-Bahn am Düsseldorfer Hauptbahnhof, wo auch die S7 gelegentlich hält © picture alliance / dpa | Maja Hitij

Die S-Bahn-Linie S7 verbindet täglich die Großstädte Solingen, Remscheid und Wuppertal. Sie fährt im nordrhein-westfälischen Verkehrsverbund Abellio.

Solingen – Am 21. Juni 2011 wurde die Strecke der S-Bahn-Linie S7 wieder für den Personenverkehr freigegeben, nachdem sie über ein halbes Jahr gesperrt war. Die Ursachen war zum einen veraltetes Zugmaterial, zum anderen die Baufälligkeit der Müngstener Brücke. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten und der Inbetriebnahme neuer Züge hatte die S-Bahn-Linie S7 freie Fahrt.

S-Bahn-Linie S7: Die Geschichte

Die Linie S7 gehört zu den ältesten Verbindungen im Bergischen Land. Bereits im Jahr 1868 verkehrte die erste Dampflok auf dieser Strecke. Danach betrieb die Deutsche Bahn über einen Zeitraum von 145 Jahren diese Linie, bis sie im Jahre 2013 von der bundesweit tätigen Verkehrsgesellschaft Abellio übernommen und als S-Bahn unterhalten wurde. Die Strecke der S-Bahn-Linie S7 ist unter dem Namen „Der Müngstener“ überregional bekannt. Diese Bezeichnung verdankt der Zug der Müngstener Brücke, die er auf seiner Fahrt passiert.

S-Bahn-Linie S7: Alle Haltestellen – die Streckenführung

Heute bedient die S-Bahn-Linie S7 eine Vielzahl von Haltestellen zwischen Wuppertal und Solingen.

Im Einzelnen handelt es sich dabei um die folgenden Stationen:

Hinzu kommen die folgenden drei Gelegenheits-Haltestellen:

S-Bahn-Linie S7: Der Fahrplan

Die S-Bahn-Linie S7 benötigt für die Strecke zwischen Wuppertal-Unterbarmen bis zur Endstation eine knappe Stunde. Der Fahrplan sieht während der Woche eine Taktung von einer halben Stunde vor. Dabei verkehren die ersten Bahnen um 4:30 Uhr morgens, die letzten um 23:30 Uhr in der Nacht. Darüber hinaus bietet Abellio weitere Fahrpläne für den Samstag und den Sonntag mit einer reduzierten Anzahl von Verbindungen an. Fahrgäste können an Feiertagen die S-Bahn-Linie entsprechend dem Sonntagsfahrplan nutzen.

S-Bahn-Linie S7: Verkehrsverbund

Die S-Bahn-Linie S7 wird von der Abellio Rail NRW GmbH betrieben, die als einhundertprozentige Tochtergesellschaft zum Abellio-Konzern gehört. Das privatwirtschaftliche Eisenbahnunternehmen unterhält zahlreiche Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt werden in diesem Verkehrsverbund 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr transportiert. Das Streckennetz von Abellio umfasst in NRW rund 20 Millionen Zugkilometer. Von einigen der Haltestellen, die von der S-Bahn-Linie S7 angesteuert werden, bestehen Anbindungen an weitere Strecken innerhalb des Verkehrsverbundes.

S-Bahn-Linie S7: Die Fahrzeuge

Gegenwärtig (Stand 2020) verkehren auf der nicht-elektrifizierten Strecke der S-Bahn-Linie S7 ausschließlich Diesel-Loks. Für diesen Zweck werden Züge des Herstellers Alstom vom Typ LINT 41 eingesetzt. In der Regel handelt es sich dabei um Einzeltraktions-Fahrzeuge. Um das erhöhte Passagieraufkommen während der Hauptverkehrszeiten zu bewältigen, verkehren gelegentlich auch Doppeltraktions-Züge.

Seit mehreren Jahrzehnten wird über eine Elektrifizierung dieser Strecke diskutiert. Bislang stand diesem Vorhaben die Tatsache entgegen, dass sich die Ausrüstung der Strecke mit Fahrdrähten extrem schwierig gestalten würde: Insbesondere die unter Denkmalschutz stehende Müngstener Brücke und einige andere Brücken und Tunnel mit niedriger Höhe galten als kaum elektrifizierbar. Allerdings besteht seit Kurzem die Möglichkeit, diese Probleme durch batterie-elektrische Fahrzeuge zu lösen. Diese Alternative wurde unter anderem von Professor Dr. Benedikt Schmülling (Lehrstuhl für Elektromobilität an der Bergischen Universität) unterstützt.

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