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NRW: Eurobahn fährt weiterhin – „stabile, langfristige Lösung geschaffen“

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Ein Zug der Firma Eurobahn fährt in den Hauptbahnhof in Oberhausen ein.
Für die angeschlagene Eurobahn gibt es eine Zukunft (Symbolbild) © Fabian Strauch/dpa

Für das angeschlagene Bahnunternehmen Eurobahn gibt es nun eine Lösung. Mit dem Zweckverband (NWL) hat man eine „stabile, langfristige Lösung geschaffen“.

Unna – Auch beim zweiten angeschlagenen Bahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen, der Eurobahn, ist der weitere Betrieb vorerst gesichert. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) berichtete am Freitag über eine Vereinbarung mit dem Eurobahn-Gesellschafter Keolis. Damit sei die Basis für eine langfristige Weiterführung der Zusammenarbeit gelegt. Die Eurobahn fährt auf Strecken in Westfalen, dem Raum Bielefeld und zwischen Venlo, Düsseldorf und Hamm.

Eurobahn

Das Bahnunternehmen Eurobahn wurde 1998 gegründet. Mittlerweile gehören rund 920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen. Zur Eurobahn gehören zwei Betriebsbahnhöfe: Hamm-Heessen und Bielefeld Sieker. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Anbieter im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr Nordrhein-Westfalens. 

NRW: Eurobahn fährt weiterhin – „stabile, langfristige Lösung geschaffen“

„Im Ergebnis haben wir eine stabile, langfristige Lösung zur Sicherung der Verkehre und der zum Teil bis 2032 laufenden Verträge geschaffen“, sagte NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel laut Mitteilung. Die bestehenden Verkehrsverträge sollen bis Ende des Jahres an die gestiegenen Personalkosten und die finanziellen Folgen der zahlreichen Baustellen angepasst werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr müsse noch zustimmen.

Bereits in der vergangenen Woche hatten die Verkehrsverbünde eine ähnliche Vereinbarung mit dem Betreiber Abellio getroffen. Die Konkurrenten der Deutschen Bahn klagen über hohe Kosten, die beim Abschluss der langjährigen Verträge mit den Verkehrsverbünden nicht abzusehen gewesen seien. Sie fordern deshalb Nachzahlungen und vertragliche Verbesserungen, damit sie keine Verluste mehr einfahren. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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