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Warum Sie diesem „Laser-Buggy“ bald auf dem Radweg begegnen könnten

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Der neue „Laser-Buggy“ von Straßen NRW.
Der neue „Laser-Buggy“ soll die Radwege in NRW überprüfen. © Guido Kirchner/dpa

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Montag den neuen „Laser-Buggy“ vorgestellt. Er soll die Radwege in NRW besser zu machen – und war bereits im Einsatz.

Beckum – Vier Räder für das Zweirad: Der Landesbetrieb Straßen.NRW lässt derzeit mithilfe eines „Laser-Buggys“ den Zustand der Radwege entlang von Bundes- und Landstraßen in Nordrhein-Westfalen erfassen. Das Fahrzeug tastet noch bis Herbst im Münsterland mithilfe eines Lasers und mehrerer Kameras die Wege ab und erstellt so ein Oberflächenprofil.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst stellte das Projekt am Montag in Beckum im Kreis Warendorf vor. Die Daten werden im laufenden Betrieb erfasst, die Wege müssen nicht gesperrt werden.

Verkehr in NRW: Laser-Buggy soll Radwege überprüfen – Pilotprojekt fand bereits letztes Jahr statt

Die bestehenden Radwege müssen laut Wüst in Schuss gehalten werden. „Dazu ermitteln wir jetzt mit Hightech-Lasern systematisch den Zustand. Nur wenn wir Schäden entdecken, können wir sie auch zügig beheben. So machen wir Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer“, sagte Wüst. Den Anfang machte der Buggy bereits im Oktober 2020 in Ostwestfalen-Lippe. Die Auswertung dieses Pilotprojektes ist noch nicht abgeschlossen. Andere Landesteile sollen folgen.

Petra Beckefeld, Direktorin von Straßen NRW, sagte: „Das Fahrrad ist längst mehr als ein reines Freizeitvergnügen. Dieser Entwicklung wollen wir Rechnung tragen.“ Ziel sei ein effizientes Erhaltungsmanagement. „Dazu brauchen wir zunächst einmal einen detaillierten und objektiven Überblick“, so Beckefeld.

Zuletzt hatte das Land NRW angekündigt noch bis zum Ende des Jahres über 100 Millionen Euro in neue Radwege investieren zu wollen. Damit möchte man rund 56 Kilometer neue Wege einrichten. (os mit dpa)

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